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Zahl des Monats Juli 2015

bkk_zahl_des_monats_juli_download Zahl des Monats Juli © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de 135 % Von 2003 bis 2014 ist die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen um 135 % gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der BKK Gesundheitsatlas 2015, eine Sonderpublikation des BKK Dachverbandes. Seelische Leiden dauern am längsten Im vergangenen Jahr waren 2,40 AU-Tage je Mitglied den psychi- schen und Verhaltensstörungen zuzuschreiben. 2003 waren es nur 1,02 AU-Tage. Im Vergleich der wichtigsten Diagnosegruppen liegen die psychischen Erkrankungen bezogen...

Fair geht anders!

Die Deckungsbeiträge der Kassen driften immer weiter auseinander. Der Grund: Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich, der eigentlich Krankheitsrisiken der Versicherten fair unter den Kassen ausgleichen soll, funktioniert nicht wie gedacht. Seit Jahren erhält eine Kassenart deutlich mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds, als sie für die Versorgung benötigt – andere erhalten dafür zu wenig. Die Krankenkassen erhalten ihr Geld aus dem Gesundheitsfonds über den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA). Dieser soll dafür sorgen, dass die Kassen keine Rosinenpickerei bzw....

Zahl des Monats Juli 2018

Die Nachricht klingt zunächst gut: Die Finanzreserven der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) steigen weiter. Dies gilt gleichermaßen für das 1. Quartal 2018 sowie für die vorläufigen Ergebnisse des Gesamtjahres 2017. Schaut man allerdings genauer hin, zeigen sich zwei Dinge: Die laufenden Überschüsse in der GKV sind auf Grund teils hoher Korrekturbuchungen tatsächlich höher als amtlich ausgewiesen. Die Überschüsse sind grundsätzlich nach wie vor sehr unterschiedlich zwischen den Kassenarten verteilt. Korrekturbuchungen der Kassen verschleiern die tatsächliche...

Pfiffe gegen Gesundheitsminister - Beratungen über Patientenrechte

Mit Pfiffen empfangen protestierende Pfleger die Gesundheitsminister von Bund und Ländern in Düsseldorf. Nicht nur der Personalnotstand ist ein drängendes Problem. Patienten kritisieren im Gesundheitswesen zu wenig Mitspracherecht. Düsseldorf (dpa) - Bei Behandlungsfehlern sollten Patienten leichter Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche stellen können. Das forderte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch zum Auftakt der zweitägigen Gesundheitsministerkonferenz in Düsseldorf. Die Regeln zur Beweislast müssten erleichtert werden, sagte...

Gesetzliche Krankenkassen rechnen weiter mit stabilen Finanzen

Die Ausgaben für Ärzte, Kliniken und Medikamente steigen - dank des robusten deutschen Aufschwungs aber auch die Kassen-Einnahmen. Höhere Belastungen für die Beitragszahler sind wohl erst mal kein Thema. Kremmen (dpa) - Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) rechnen angesichts der guten Konjunktur vorerst weiter mit stabilen Finanzen und Beiträgen für ihre 56 Millionen Mitglieder. Die Situation sei auch in diesem Jahr nach wie vor positiv, sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, am Montag im brandenburgischen Kremmen. Sie gehe nicht davon aus, dass der...

Zahl des Monats August 2015

bkk_zahl_des_monats_august_download Zahl des Monats August © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de RETURN ON INVESTMENT 1:2,7 BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG (BGF) LOHNT SICH Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage steigt Seit einem Jahrzehnt steigt die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland fast kontinuierlich an. Die Kosten für die ausgefallene Bruttowertschöpfung sind immens (2013: 103 Mrd. €). Gleichzeitig gibt es immer weniger Beschäftigte, die sich von ihrem Unternehmen bei der Gesunderhaltung unterstützt fühlen. Dabei kann betriebliche Prävention einen Beitrag...

Kassenärzte: «Digitalisierung backt keine Arztzeit»

Berlin (dpa) - Die Kassenärzte erwarten Erleichterungen für Patienten durch neue digitale Angebote in den Praxen - aber kaum zusätzliche Behandlungszeit. «Die Digitalisierung hat natürlich Möglichkeiten», sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur. Sie könne etwa Zugriffe auf Daten und Werte beschleunigen, wenn Patienten mit kontinuierlicher Blutzuckermessung ihre Angaben einmal die Woche zum Arzt senden. «Aber Digitalisierung backt keine Arztzeit. Man wird nur in sehr begrenztem Umfang mehr Luft für andere Aufgaben...

Streit um Homöopathie - Kritiker wollen Zusatzbezeichnung kippen

Münster (dpa) - Im jahrelangen, emotional geführten Streit um die Berechtigung der Homöopathie haben die Kritiker eine neue Attacke vorgebracht. Sie möchten erreichen, dass Ärzte nicht mehr die Zusatzbezeichnung «Homöopathie» auf dem Praxisschild führen dürfen. Mit einer solchen Zusatzbezeichnung für Ärzte werde das Patientenvertrauen untergraben. Denn der Titel gebe der homöopathischen Lehre den Anstrich wissenschaftlicher Seriosität. Tatsächlich handele es sich aber um eine «esoterische Heilslehre», erklärten die Kritiker rund um die Münsteraner Medizinethikerin Bettina...

Zahl des Monats März 2018

Mit gewissem Stolz blickt das BKK-System auf die Neuregelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), das bestehende Darmkrebsfrüherkennungsangebot in den kommenden Jahren zu einem organisierten Programm mit einem persönlichen Einladungsverfahren weiterzuentwickeln. Einer der Vorreiter dafür war das „Aktionsbündnis gegen Darmkrebs“, eine Initiative des BKK Dachverbandes, der BKK Landesverbände NORDWEST und Bayern, 30 Betriebskrankenkassen, der Felix-Burda-Stiftung sowie des Berufsverbandes der niedergelassenen Gastroenterologen Deutschland e. V. und des Privatversicherers Barmenia...

Mechanik Morbi-RSA: Einfach, Transparent, Manipulationssicher

Im Jahr 2009 hat der Morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) den alten RSA abgelöst. Damit wurde der Mechanismus, mit dem derzeit rund 220 Mrd. Euro aus dem Gesundheitsfonds an die Krankenkassen verteilt werden, umfassend erneuert. Zielsetzung des neuen RSA ist es, die unterschiedlichen Versichertenstrukturen der Krankenkassen im Hinblick auf die Faktoren Alter, Geschlecht und seither zusätzlich um Morbidität auszugleichen. Die Krankenkassen sollen so gleiche Chancen im Wettbewerb erhalten und Anreize zur „Rosinenpickerei“ bei den Versicherten reduziert werden. Ist dies...