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Kassenärzte: «Digitalisierung backt keine Arztzeit»

Berlin (dpa) - Die Kassenärzte erwarten Erleichterungen für Patienten durch neue digitale Angebote in den Praxen - aber kaum zusätzliche Behandlungszeit. «Die Digitalisierung hat natürlich Möglichkeiten», sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur. Sie könne etwa Zugriffe auf Daten und Werte beschleunigen, wenn Patienten mit kontinuierlicher Blutzuckermessung ihre Angaben einmal die Woche zum Arzt senden. «Aber Digitalisierung backt keine Arztzeit. Man wird nur in sehr begrenztem Umfang mehr Luft für andere Aufgaben...

Streit um Homöopathie - Kritiker wollen Zusatzbezeichnung kippen

Münster (dpa) - Im jahrelangen, emotional geführten Streit um die Berechtigung der Homöopathie haben die Kritiker eine neue Attacke vorgebracht. Sie möchten erreichen, dass Ärzte nicht mehr die Zusatzbezeichnung «Homöopathie» auf dem Praxisschild führen dürfen. Mit einer solchen Zusatzbezeichnung für Ärzte werde das Patientenvertrauen untergraben. Denn der Titel gebe der homöopathischen Lehre den Anstrich wissenschaftlicher Seriosität. Tatsächlich handele es sich aber um eine «esoterische Heilslehre», erklärten die Kritiker rund um die Münsteraner Medizinethikerin Bettina...

Zahl des Monats März 2018

Mit gewissem Stolz blickt das BKK-System auf die Neuregelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), das bestehende Darmkrebsfrüherkennungsangebot in den kommenden Jahren zu einem organisierten Programm mit einem persönlichen Einladungsverfahren weiterzuentwickeln. Einer der Vorreiter dafür war das „Aktionsbündnis gegen Darmkrebs“, eine Initiative des BKK Dachverbandes, der BKK Landesverbände NORDWEST und Bayern, 30 Betriebskrankenkassen, der Felix-Burda-Stiftung sowie des Berufsverbandes der niedergelassenen Gastroenterologen Deutschland e. V. und des Privatversicherers Barmenia...

Wissenschaftler empfehlen "Steine statt Brot" - Betriebskrankenkassen enttäuscht über Gutachten zur Fortentwicklung des Risikostrukturausgleichs

Die Betriebskrankenkassen (BKK) sind enttäuscht über die heute veröffentlichten Empfehlungen des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesversicherungsamt zur Weiterentwicklung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (RSA). Das Bündel der vorgelegten Empfehlungen gehe an den tatsächlichen Wettbewerbsverzerrungen zwischen Kassen und Kassenarten vorbei, so Franz Knieps, Vorstand des BKK-Dachverbands, denn die Vorschläge bewegten sich allesamt im technokratischen Umfeld des gegenwärtigen RSA, der diese Probleme erst geschaffen habe. Dies sei auch nicht mit dem Hinweis auf technische...

Mechanik Morbi-RSA: Einfach, Transparent, Manipulationssicher

Im Jahr 2009 hat der Morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) den alten RSA abgelöst. Damit wurde der Mechanismus, mit dem derzeit rund 220 Mrd. Euro aus dem Gesundheitsfonds an die Krankenkassen verteilt werden, umfassend erneuert. Zielsetzung des neuen RSA ist es, die unterschiedlichen Versichertenstrukturen der Krankenkassen im Hinblick auf die Faktoren Alter, Geschlecht und seither zusätzlich um Morbidität auszugleichen. Die Krankenkassen sollen so gleiche Chancen im Wettbewerb erhalten und Anreize zur „Rosinenpickerei“ bei den Versicherten reduziert werden. Ist dies...

Verdi: Personalnot in Krankenhäusern gefährdet Menschenleben

Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi hat Personalnot und massive Arbeitsverdichtung der Beschäftigten in deutschen Krankenhäusern angeprangert. Bundesweit fehlten in den Krankenhäusern 162 000 Stellen, davon allein 70 000 in der Pflege, erklärte die Gewerkschaft am Dienstag in Berlin. Nachts sei eine Pflegekraft durchschnittlich allein für 26 Patienten verantwortlich. «Die Verantwortlichen müssen sich der Tatsache stellen: Personalnot gefährdet Menschenleben», hieß es bei Verdi. Die Gewerkschaft fordert gesetzliche Vorgaben für die Personalausstattung in Krankenhäusern, die...

Studie: Vermischung von Arbeit und Freizeit verursacht Erschöpfung

Berlin (dpa) - Am Abend noch schnell telefonieren und am Wochenende E-Mails checken: Wer Arbeit und Freizeit nicht klar trennt, ist schneller erschöpft und gefährdet sein Wohlbefinden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Zürich, die in der Fachzeitschrift «Business and Psychology» veröffentlicht ist. Die Vermischung von Beruflichem und Privatem führe dazu, dass sich Arbeitnehmer schlechter erholen könnten. Deshalb seien sie weniger produktiv und kreativ. Das Team um die Psychologin Ariane Wepfer hatte 1916 Angestellte verschiedener Branchen in Deutschland,...

Bessere medizinische Versorgung gesetzlich Versicherter durch ein neues Gesetz? Ja, aber…

BKK Dachverband e.V. Zimmerstraße 55 10117 Berlin Ansprechpartnerin Christine Richter Pressesprecherin TEL (030) 2700406 301 FAX (030) 2700406 111 christine.richter@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 11. November 2014 Bessere medizinische Versorgung gesetzlich Versicherter durch ein neues Gesetz? Ja, aber…. Anlässlich der Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Gesundheit zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV- Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG) betont der BKK Dachverband die...

Viele Beschäftigte fürchten Jobvernichtung durch Digitalisierung

Berlin (dpa) - Viele Arbeitnehmer in Deutschland fürchten eine Vernichtung von Arbeitsplätzen durch die Digitalisierung. Der Anteil derer, die einen Wegfall von Arbeitsplätzen befürchten, ist mit 38 Prozent mehr als doppelt so hoch wie der Beschäftigten, die Digitalisierung eher als Jobmotor sehen. Das geht aus dem am Dienstag in Berlin vorgelegten BKK Gesundheitsreport hervor. Der größte Anteil der Befragten (45 Prozent) geht allerdings davon aus, dass sich der Wegfall und der Zuwachs von Arbeitsplätzen bei der Digitalisierung die Waage halten werden. Mehr als zwei Fünftel der...

Kassenmanager brauchen Planungssicherheit – Politik darf Probleme nicht aussitzen

Faa BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin Pressesprecherin Christine Richter TEL (030) 2700406-301 FAX (030) 2700406-222 christine.richter@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 20. April 2016 Kassenmanager brauchen Planungssicherheit – Politik darf Probleme nicht aussitzen Der BKK Dachverband wehrt sich gegen Korrekturen des Risikostrukturausgleichs durch Gerichte und Behörden, die das gesetzgeberisch Gewollte konterkarieren und Krankenkassen in ihrer Existenz gefährden. Daher sei die Politik zum soforti- gen Eingreifen gefordert. ...