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BKK Dachverband: Morbi-RSA vor Manipulationen schützen! – Eine Reform des Morbi-RSA ist überfällig

BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin Andrea Röder Stellvertretende Pressesprecherin TEL (030) 2700406-302 FAX (030) 2700406-222 E-Mail: andrea.roeder@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 10. Februar 2017 BKK Dachverband: Morbi-RSA vor Manipulationen schützen! – Eine Reform des Morbi-RSA ist überfällig. Verzerrungen im Finanzausgleich der gesetzlichen Krankenversicherung ver- hindern einen fairen Wettbewerb der Kassen untereinander. Daher begrü- ßen die Betriebskrankenkassen ausdrücklich, dass im Heil- und Hilfsmittel- versorgungsgesetz (HHVG) nun auch...

Barmer-Chef: «Verwerfungen» bei der Kassen-Finanzierung beseitigen

Die Kritik am Finanzausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen hält an. Gesundheitsminister Gröhe zeigt sich aber unbeeindruckt. Änderungen vor der Bundestagswahl 2017 scheinen unwahrscheinlich. Berlin (dpa) - Angesichte massiver Probleme gesetzlicher Krankenkassen hat die Barmer GEK die Bundesregierung aufgefordert, Verwerfungen im Finanzsystem schnell zu beseitigen. Der Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK, Christoph Straub, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Manche Dinge könnte man recht kurzfristig in den Hand nehmen.» So könnte man Hilfsgrößen für die Berechnung von...

Krankenkassen warnen vor Risiken durch verstopfte Notaufnahmen

Volle Flure, gestresstes Personal: Wer in die Notaufnahme ins Krankenhaus geht, muss auf die ersehnte Hilfe oft lange warten. Denn für immer mehr Patienten ist es die erste Anlaufstelle - aus Sicht der Krankenkassen für zu viele. Berlin (dpa) - Die Notaufnahmen in Deutschlands Krankenhäusern werden nach einer neuen Studie durch Millionen Patienten mit leichteren Erkrankungen verstopft. Lebensbedrohlich erkrankte Patienten drohen so oft zu spät behandelt zu werden. «Viele Patienten wissen heute nicht, an wen sie sich im Notfall wenden sollen», sagte die Vorsitzende des Ersatzkassenverbands...

Ärzte dringen auf weltweites Vorgehen gegen Sepsis-Erkrankungen

Allein in Deutschland erkranken mehr als 279 000 Menschen jährlich an einer Sepsis - Tendenz steigend. Fast jeder vierte Patient stirbt. Nach Ansicht von Experten wären viele dieser Todesfälle vermeidbar. Jena (dpa) - Ärzte haben vor einem weiteren Anstieg bei Sepsis-Erkrankungen - umgangssprachlich Blutvergiftung genannt - gewarnt. In den Industrienationen sei die Sepsis-Rate während der vergangenen Jahre stetig gestiegen, sagte der Vorsitzende der Globalen Sepsis Allianz, Konrad Reinhart, in Jena. «Inzwischen sterben dort mehr Menschen an einer Sepsis als an Darm- und Brustkrebs zusammen.» ...

Krankenhäuser: Justiz muss Abrechnungsbetrug der Kassen aufklären

Es geht um viele hundert Millionen Euro: Viele Kassen wollen Ärzte dazu bringen, für Patienten möglichst viele Diagnosen zu dokumentieren. Denn dann gibt es mehr Geld. Experten halten das für kriminell. Muss die Justiz tätig werden? Berlin (dpa) - Die kommunalen Krankenhäuser werfen den Krankenkassen systematischen Abrechnungsbetrug vor und verlangen umgehende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Offensichtlich nutzten die Kassen jährlich Beitragsmittel von mehreren hundert Millionen Euro, «um sich ungerechtfertigte Zahlungen zu sichern», erklärte die stellvertretende Vorsitzende des...

Zahl des Monats März 2018

bkk_zahl_des_monats_maerz_2018_download Zahl des Monats März 2018 © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de Versicherte im Alter von 50 bis 54 Jahren haben sich gezielt auf Darmkrebs untersuchen lassen85.000 Mit gewissem Stolz blickt das BKK-System auf die Neuregelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), das bestehende Darm- krebsfrüherkennungsangebot in den kommenden Jahren zu einem organisierten Programm mit einem persönlichen Einladungsverfahren weiterzuentwickeln. Einer der Vorreiter dafür war das „Aktionsbündnis gegen Darmkrebs“, eine Initiative des BKK...

Im Körper vergessene Operationsmaterialien töten Hunderte Patienten

Falsche Pillen, vergessener Tupfer im Bauch, zu wenig Schutz vor gefährlichen Keimen - Jeder siebte Bundesbürger sieht sich selbst als Opfer von medizinischen Behandlungsfehlern. Berlin (dpa) - Jedes Jahr sterben in Deutschland nach einer Schätzung 600 bis 700 Patienten wegen im Körper vergessener Tupfer und anderen Operationsmaterialien. Darauf machte das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) anlässlich seiner in Berlin begonnenen Jahrestagung aufmerksam. Es sei nur ein Beispiel für Patientenrisiken in Kliniken oder beim Arzt, wie bei der Konferenz am Donnerstag deutlich wurde. Die...

Die Männerpsyche leidet anders - Pillen-Abhängigkeit oft unbeachtet

Der Mann, das unbekannte Wesen? Tatsächlich tappen Forscher manchmal noch im Dunkeln, wenn es um die Gesundheit von Männern geht. Das liegt auch daran, dass diese relativ selten einen Arzt aufsuchen. Berlin (dpa) - Männer zeigen bei psychischen Erkrankungen oft andere Krankheitsanzeichen als Frauen. Ihre depressiven Symptome würden häufig nicht diagnostiziert und unzureichend behandelt. Das teilte die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) mit. Über psychische Gesundheit berieten Experten am Dienstag beim Männergesundheitskongress...

Laumann fordert Kommunen zum Ausbau der Tagespflege auf

Berlin (dpa) - Die Kommunen in Deutschland müssen nach Ansicht des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), mehr für den Ausbau der Tagespflege tun. Nachdem der Bund mit dem Pflegestärkungsgesetz die Leistungen flexibilisiert und erhöht habe, müsse nun gebaut oder umgebaut werden, sagte Laumann der «Nordsee-Zeitung» (Donnerstag). Die Kommunalpolitik sei in der Pflicht, dies mit den Pflegediensten und den Einrichtungen auszuloten. Laumann plädierte dafür, Einrichtungen zur Tagespflege «möglichst nahe an den Menschen» zu schaffen: «So, wie man bei Grundschulen sagt,...

Ministerium macht bei elektronischer Gesundheitskarte Druck

Berlin (dpa) - Nach massiven Verzögerungen will das Bundesgesundheitsministerium bei der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) den Druck erhöhen. Sollten Industrie, Krankenkassen oder Ärzte erneut blockieren und die Fristen für die einzelnen Entwicklungsstufen nicht einhalten, droht ihnen eine Geldstrafe. Das geht aus einem Referentenentwurf des Ministeriums zur «sicheren digitalen Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen» hervor, der am Dienstag in die Ressortabstimmung ging. Das Gesetz soll am 1. Januar 2016 in Kraft treten. Ärzte sollen künftig unter anderem im Notfall...