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Neuer Report zeigt: Betriebliche Gesundheitsförderung kann krankheitsbedingte Fehlzeiten um ein Viertel senken

Seit einem Jahrzehnt steigt die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland fast kontinuierlich an. Die Kosten für die ausgefallene Bruttowertschöpfung sind immens (2013: 103 Mrd. €). Gleichzeitig gibt es immer weniger Beschäftigte, die sich von ihrem Unternehmen bei der Gesunderhaltung unterstützt fühlen. Dabei kann betriebliche Prävention einen Beitrag zur Gesunderhaltung der Belegschaften leisten und für die Betriebe auch ökonomischen Nutzen erzielen. Der neue Report der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) gibt dazu einen Überblick – auf Basis von rund 2.400 Studien. Aus...

Vorsorgemuffel Männer? Persönliche Ansprache hilft: Jeder Zweite beim Aktionsbündnis gegen Darmkrebs dabei

Mit gezielter Ansprache und einem persönlichen Einladungsschreiben an ihre Kunden haben es die Betriebskrankenkassen als erste Kassenart geschafft, die Teilnahmeraten bei der Darmkrebsfrüherkennung deutlich zu steigern. Im „Geburtstagsmonat“ wurden die Versicherten bundesweit angeschrieben und dabei zur Darmkrebsvorsorge motiviert und aufgerufen. Das Ergebnis: Mehr als jeder zweite Testteilnehmer (52 Prozent) war ein Mann. Gerade Vertreter des „starken Geschlechts“ gelten als „Vorsorge­muffel“, die sich bislang der Darmkrebs­­vorsorge­­untersuchung eher entzogen haben. Die Beteiligung der...

Bessere medizinische Versorgung gesetzlich Versicherter durch ein neues Gesetz? Ja, aber…

Anlässlich der Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Gesundheit zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV- Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG) betont der BKK Dachverband die Unterstützung der Zielsetzung des Referentenentwurfs, die Versorgungsstrukturen sukzessive an die sich wandelnden Versorgungsanforderungen, beispielsweise in dünn besiedelten Regionen oder in Ballungsräumen anzupassen. Der BKK Dachverband begrüßt, dass die Kassen bei der Gestaltung ihrer Selektivverträge flexibler agieren können als bisher –...

Ärztetag in Frankfurt: Fachchinesisch und Schweigepflicht

In der kommenden Woche tagt das Parlament der deutschen Ärzteschaft in Frankfurt. Ein Thema wird die Diskussion über die ärztliche Schweigepflicht sein. Es geht auch um Strategien, wie Ärzte lernen, sich so auszudrücken, dass Patienten sie verstehen. Frankfurt/Main (dpa) - Mit Blick auf den Germanwings-Absturz und die gesundheitlichen Probleme des Copiloten hat Ärztepräsident Ulrich Montgomery eine Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht abgelehnt. Er warnte am Freitag in Frankfurt vor einem «Dammbruch» und sagte, die Debatte habe ihn «irritiert». «Ich hätte mir ein wenig mehr Respekt vor...

Regierung treibt Digitalisierung der Medizin voran - Kritik

Berlin (dpa) - Zwölf Jahre nach dem Beschluss zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte will die Regierung medizinisch sinnvolle Anwendungen erzwingen. Die Daten der Patienten sollen künftig über ein sicheres Kommunikationsnetz zwischen Ärzten, Kliniken und Apotheken ausgetauscht werden. Das Bundeskabinett verabschiedete dazu am Mittwoch in Berlin einen entsprechenden Gesetzentwurf. Die elektronischen Gesundheitskarte (eGK) soll als Schlüssel zum Datenaustausch dienen. Das E-Health-Gesetz sieht Anreize, Strafen und Fristen vor, um die elektronische Vernetzung nach jahrelangen...

Aktuelle Gesetzgebungsverfahren haben ihren Preis – Reform der GKV-Finanzierung bleibt auf der politischen Tagesordnung

Die aktuellen Gesetzgebungsverfahren zum Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG), zum Präventionsgesetz und zur Reform der Struktur der Krankenhausversorgung (KHSG) haben alle zum Ziel, die Versorgung zu verbessern. Jedoch wird die Umsetzung allein dieser drei Gesetze die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im nächsten Jahr schätzungsweise rund eine Mrd. Euro mehr als die üblichen Ausgabensteigerungen kosten; 2017 dann bereits 1,8 Mrd. Euro. Unter dem Einbezug dieser gesetzlichen Veränderungen bedeutet dies für die Zusatzbeiträge, dass sie Schätzungen zufolge im GKV-Schnitt im nächsten Jahr bei...

Zahl des Monats August 2018

326 junge Menschen – und damit 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr - beginnen im August beziehungsweise im September 2018 ihre Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten, kurz „SoFa“ genannt. „Eine aktuelle Kundenbefragung der BKK Akademie bei allen Betriebskrankenkassen hat ergeben, dass die breit angelegte berufliche Grundbildung zum SoFa als Voraussetzung für die künftig benötigte Beratungskompetenz angesehen wird, um die Versicherten in einem immer abstrakter werdenden System und bei zunehmendem Durchschnittsalter der Bevölkerung auch künftig serviceorientiert und fachkundig...

BKK Dachverband: „Deutsches Siegel Unternehmensgesundheit“ in Gold für die Schmitz Cargobull AG

Mit einer Gesamtpunktzahl von 76 hat das Münsterländer Unternehmen Schmitz Cargobull AG heute das „Deutsche Siegel Unternehmensgesundheit“ in Gold verliehen bekommen. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen auf der Kooperationsveranstaltung des Bundesverbandes der Personalmanager und des BKK Dachverbandes. Mehrere Monate hat die Betriebskrankenkasse VIACTIV die Schmitz Cargobull AG auf dem Weg zum „Deutschen Siegel Unternehmensgesundheit“ betreut. Dabei kamen die Aktivitäten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) der Firma auf den Prüfstand. Das Verfahren hat gezeigt, in welchen Bereichen...

Chirurgen fordern Information über Organspende bereits an Schulen

Aufklärung in Klassenzimmern wird großgeschrieben, egal ob es um Drogen geht, um Rechtsextremismus oder um ungewollte Schwangerschaft. Kaum geredet wird bisher an Schulen über das Ende des Lebens - und über Organspende, die einem Todgeweihten neues Leben bringen kann. München (dpa) - Organspende sollte bereits an Schulen ein Thema sein, fordert der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Matthias Anthuber. Dies sei nötig, um die Organspendesituation hierzulande zu verbessern. «Nach meiner Auffassung fangen wir viel zu spät an zu informieren. Das Thema muss...

Private Anbieter untermauern Nein zu bundesweiten Pflege-Löhnen

Berlin (dpa) - Im Ringen um mehr Fachkräfte in der Pflege stößt die Bundesregierung mit Plänen für eine bundesweit festgelegte Bezahlung auf harten Widerstand unter den privaten Altenpflege-Anbietern. Der Arbeitgeberverband bpa untermauerte sein Nein am Mittwoch mit einem Gutachten, das «erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken» geltend macht. Die Pläne führten dazu, dass marktwirtschaftlicher Wettbewerb in der Branche de facto ausgeschlossen werde, erläuterte der Autor, Ex-Verfassungsrichter Udo Di Fabio. Der Arbeitgeberpräsident des bpa, Rainer Brüderle, forderte, diesen «politischen...