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Gemeinsame Pressemitteilung - Gemeinsame Erklärung von Ersatzkassen, BKKen und IKKen zum Morbi-RSA: Neue Bundesregierung muss Reformen beim Finanzausgleich der Kassen zügig angehen

Der Morbi-RSA muss gerechter und manipulationsresistenter werden, so die Krankenkassen in dem Papier. Sie heben hervor, dass die heutigen Unterschiede bei den Zusatzbeitragssätzen maßgeblich auf Verzerrungen durch den Morbi-RSA zurückzuführen sind. Die neue Bundesregierung muss bereits zu Anfang der neuen Legislaturperiode geeignete Maßnahmen ergreifen, um Über- und Unterdeckungen des Morbi-RSA auszugleichen und die bestehenden Wettbewerbsverzerrungen so schnell wie möglich abzubauen. Die Erklärung im Wortlaut ist als Anlage beigefügt und kann auf der Website des Verbandes der Ersatzkassen...

BKK fordert politische Verlässlichkeit – Austarierte Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleich gesetzlich fixieren

Anlässlich der 2./3. Lesung des Transplantationsregistergesetzes mahnt der BKK Dachverband, die Korrekturen der Morbi-RSA-Faktoren zeitgleich zu gewährleisten. Schließlich hat schon der Koalitionsvertrag versprochen, drei Morbi-RSA-Baustellen als Paket anzugehen: Zuweisungen für Auslandsversicherte; Krankengeld und Kosten der Annualisierung Verstorbener. Bei der Annualisierung griff der Gesetzgeber nicht regelnd ein, sondern beließ es bei einer Entscheidung eines Landessozialgerichts. Diese Regelung fiel zum Nachteil der BKK aus und kann heute nicht mehr juristisch angegriffen werden. Nun...

Berufsstart bei den Betriebskrankenkassen

Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen: 306 junge Leute fangen mit der Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten – kurz „SoFa“ genannt – an. Drei Jahre lang dauert diese Berufsausbildung. Fachwissen, Beratung und der Leistungskatalog für Versicherte stehen im Mittelpunkt. Schnell und reibungslos müssen neue Rechtnormen umgesetzt werden. Daher werden vor allem krankenkassenspezifische Fachkenntnisse, aber auch kaufmännische und allgemeine Rechtskenntnisse vermittelt. „Nahezu alle Krankenkassen erleben bewegte Zeiten. Strukturelle Veränderungen und die damit verbundenen Anpassungen in...

Kassenmanager brauchen Planungssicherheit – Politik darf Probleme nicht aussitzen

Der BKK Dachverband wehrt sich gegen Korrekturen des Risikostrukturausgleichs durch Gerichte und Behörden, die das gesetzgeberisch Gewollte konterkarieren und Krankenkassen in ihrer Existenz gefährden. Daher sei die Politik zum sofortigen Eingreifen gefordert. Hintergrund ist ein Schreiben des Bundesversicherungsamtes (BVA), das aktuell alle gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV), die seiner Aufsicht unterliegen, darauf hinweist, dass sie gegenüber dem Gesundheitsfonds, aus dem sie sich nahezu komplett finanzieren, zwar drohende Verpflichtungen einpreisen, aber keine zu erwartenden...

300 Jahre jung: Betriebskrankenkassen

Ein weitblickender Unternehmer gründete am 17. April 1717 für und mit Meistern und Arbeitern des Blaufarbenwerks Pfannenstiel im sächsischen Aue die mutmaßlich erste Betriebskrankenkasse in Deutschland. Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, anlässlich des Jubiläums: „Damals begann eine nun 300 Jahre währende Erfolgsgeschichte – mit allen Höhen und Tiefen, die es in der der Geschichte der Unternehmen und Sozialsysteme in unserem Lande seitdem gab. Gemeinsam mit der Nickelhütte Aue GmbH freuen wir uns, dass der Betrieb mit vielfältigen Veränderungen über eine lange Zeit hinweg Zeit...

Versandhandel für Medikamente unverzichtbar – Drohkulisse Apothekensterben wegen weniger als einem Prozent Umsatz ist absurd

Der Siegeszug von Smartphone & Co. macht auch vor Apotheken nicht halt. Gerade chronisch Kranke, oft multimorbide und nicht mobil, sind auf den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln angewiesen. Dies lässt sich auch per Ministerdekret nicht zurückdrehen. Schon gar nicht in ländlichen Gebieten, relativ weit entfernt von der nächsten Apotheke. Hohe Beratungsstandards sind Pflichtprogramm – egal, wo Patient nachfragt Wichtig, im Einzelfall sogar lebenswichtig, ist die Möglichkeit, sich fachlich informieren zu lassen. So bei neu verschriebenen Medikamenten, bei denen Wechsel-...

GKV-Finanzen im Defizit – BKK fordern Korrekturen in der Finanzverteilung

Trotz sprudelnder Beitragseinnahmen weist die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) 2015 hohe Defizite auf. Ein wesentlicher Grund dafür: Die politisch empfohlenen und in praxi erhobenen Zusatzbeitragssätze reichten nicht aus. „Die Anhebung der Zusatzbeiträge wurde von vielen GKV-Kassen so lange es irgend geht verschoben, um einseitige Belastungen der Versicherten und Nachteile im Wettbewerb zu vermeiden. Deshalb schmolzen viele Krankenkassen ihre Vermögen ab. Aber auch dies reichte schlussendlich nicht, mussten doch die politisch induzierten Steigerungen im Ausgabenbereich auch finanziert...

Bessere Qualität, mehr Patientensicherheit, mehr Effizienz: BKK begrüßt Reformen im Krankenhausbereich

„Das BKK System begrüßt die Vorschläge der Koalitionsarbeitsgruppe Gesundheit zur durchgreifenden Reform der stationären Versorgung. Das gilt ganz besonders für die Schaffung eines Investitionsfonds in Höhe von 500 Mio. Euro, damit kleinere Kliniken zum Beispiel in Medizinische Versorgungszentren (MVZ) oder Pflegeeinrichtungen umgewandelt werden können und Leistungen dort kontaktiert werden, wo sie in guter Qualität erbracht werden“, erklärt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. „Allerdings sollte sich auch der Bund an einem solchen Fonds beteiligen, wie er dies bereits in den...

Referentenentwurf zum GKV-VSG: Spielräume für Versorgungsinnovationen – BKK Dachverband pflichtet Kritik an Details durch Herrn Dr. Georg Nüßlein bei

Mit dem Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV- Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG) sollen Hürden für sektorübergreifende Angebote abgebaut werden sowie neue Möglichkeiten für Krankenkassen geschaffen werden, auf die Bedürfnisse ihrer Versicherten und Regionen ausgerichtete innovative Versorgungsansätze zu entwickeln. Der BKK Dachverband begrüßt die Zielsetzung und sieht darin eine deutliche Verbesserung des Versorgungsangebots für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung. „Zentraler Innovationsmotor ist...

Vorstellung des dritten länderübergreifenden Gesundheitsberichtes Berlin-Brandenburg: Demografischer Wandel ist größte Herausforderung

Der Krankenstand von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Berlin und Brandenburg hat sich in den letzten Jahren auf einem stabilen Niveau eingependelt. Mit Blick auf die Altersentwicklung werden die Auswirkungen des demografischen Wandels allerdings zunehmend zur Herausforderung: Ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg sind von Krankenständen, Arbeitsunfällen und Frühverrentungen besonders stark betroffen. Mit zunehmendem Alter spielen schwerwiegendere Erkrankungen, die mit längeren Fehlzeiten einhergehen oder gar einen frühzeitigen Austritt aus dem Arbeitsleben...