SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Siemens-Betriebskrankenkasse will mehr Transparenz bei Beschwerden

Natürlich gibt es bei Krankenkassen auch mal Unmut der Versicherten über Leistungen. Darüber spricht man aber lieber nicht. Die SBK will mit solchen Negativzahlen jetzt in die Offensive gehen. Denn auch sie können etwas über Wettbewerbsfähigkeit aussagen, meint die Kasse. Berlin (dpa) - Die Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) will für mehr Transparenz bei Kundenklagen über Leistungen sorgen. Deshalb will sie als erste gesetzliche Krankenkasse künftig Zahlen über Kundenbeschwerden, Widersprüche und Sozialgerichtsverfahren veröffentlichen. Die meisten Streitigkeiten mit Versicherten gab es...

Krankenkassen kritisieren Gröhes Eingriffe in die Selbstverwaltung

Das Selbstverwaltungsstärkungsgesetz ist nach Ansicht der Krankenkassen das Gegenteil dessen, was es besagt. Sie laufen Sturm dagegen - und hoffen auf Änderungen. Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben die von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplanten Eingriffe in das Selbstverwaltungsrecht im Gesundheitswesen scharf kritisiert. «Wenn bei einem einzelnen Verband etwas grundlegend schiefläuft, dann muss dort gehandelt werden», sagten die Verwaltungsratsvorsitzenden des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Uwe Klemens und Volker Hansen, der...

Hebammen bekommen von Kassen höheren Ausgleich für Haftpflicht

Fehler bei der Geburtshilfe können sehr teuer werden, wenn geschädigte Mütter oder Kinder über Jahre versorgt werden müssen. Die Haftpflichtversicherung für Hebammen stieg. Die wehrten sich - zulasten der Krankenkassen. Berlin (dpa) - Nach jahrelangem Streit bekommen freiberufliche Hebammen mit Geburtshilfe einen erhöhten Ausgleich für ihre massiv gestiegenen Haftpflichtversicherungen. Die ersten von rund 3000 dieser Geburtshelferinnen bekamen am Freitag je nach Versicherungshöhe zwischen 3270 Euro für ein halbes und 6540 Euro für ein ganzes Jahr überwiesen. Dies teilte der Spitzenverband der...

Pro Generika verlangt besseren Marktzugang für Bio-Nachahmerprodukte

Biopharmazeutika, genetisch hergestellte Arzneimittel, sind sehr teuer. Pharma-Unternehmen verdienen mit Originalpräparaten sehr gut - so lange keine billigeren Nachahmerprodukte auf den Markt kommen. Entsprechend wird den sogenannten Biosimilars gerne der Marktzugang erschwert. Berlin (dpa) - Der Pharmaverband Pro Generika hat den Gesetzgeber aufgefordert, den Arzneimittelmarkt stärker für biotechnologisch hergestellte Nachahmerprodukte zu öffnen. Sogenannte Biosimilars leisteten heute einen wichtigen Beitrag dazu, dass Patienten einen am Bedarf ausgerichteten Zugang zu modernen,...

Ärzte: Männer verarbeiten schwere Krankheiten anders als Frauen

Frauen ticken anders, Männer erst recht. Ärzte informieren sich am Wochenende bei einem Kongress in Nürnberg über die Geschlechterforschung in der Medizin. Etliche Unterschiede können Auswirkungen auf den Verlauf einer Krankheit haben. Nürnberg (dpa) - Besonders bei schweren Krankheiten müssen Ärzte das Geschlecht der Patienten nach Ansicht von Experten stärker berücksichtigen. Darauf haben Ärzte im Vorfeld eines Kongresses zur Geschlechterforschung in der Medizin am Samstag in Nürnberg hingewiesen. So würden Männer ihre Gefühle weniger deutlich wahrnehmen und weniger kommunizieren als...

Systeminnovationen für eine bessere Gesundheit

Vom 7. bis zum 10. Oktober wird es beim 14. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung (DNVF) vor allem um den geplanten Innovationsfonds gehen. Forschung und Evaluation innovativer Versorgungskonzepte sollen die Versorgungspraxis unterstützen. Ziel ist dabei: Flächendeckende, leitliniengerechte und evidenzbasierte Versorgung für rund 70 Millionen gesetzlich Versicherter. In seinem Grußwort für den Kongress erklärt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Brücken statt Mauern bauen – mit dieser Zielsetzung haben wir im Rahmen des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes die Rahmenbedingungen für...

(Zusammenfassung 1500 - neu: Stellungnahme Krankenkassen 6. Absatz) 2,8 Millionen haben schwere Schmerzen - Ärzte beklagen Riesenlücken Von Basil Wegener, dpa (Foto - Archiv)

Migräne-Attacken, Rückenschmerzen, entzündete Gelenke - wird der Schmerz zum ungebetenen Dauergast, ist kompetente Hilfe nötig. Doch die Ärzte haben unterschiedliche Ansichten über den richtigen Weg. Berlin (dpa) - Die wenigsten der rund 2,8 Millionen Patienten mit schweren chronischen Schmerzen können laut Schmerzmedizinern angemessen versorgt werden. Das kritisierte der Berufsverband dieser Ärzte (BVSD) am Montag in Berlin. Hinter der Kritik an solchen Lücken steckt ein Streit in der Ärzteschaft darüber, wie die optimale Versorgung der betroffenen Patienten aussieht. Es geht dabei auch ums...

2,8 Millionen leiden unter schweren Schmerzen - Ärzte beklagen Lücken

Migräne-Attacken, Rückenschmerzen, entzündete Gelenke - wird der Schmerz zum ungebetenen Dauergast, ist kompetente Hilfe nötig. Doch die Ärzte haben unterschiedliche Ansichten über den richtigen Weg. Berlin (dpa) - Rund 2,8 Millionen Bundesbürger leiden unter schweren chronischen Schmerzen - laut Schmerzmedizinern werden die meisten aber nicht optimal versorgt. Darauf machte der Berufsverband der Schmerzmediziner (BVSD) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin aufmerksam. Hinter der Kritik an den Lücken steckt ein Streit in der Ärzteschaft darüber, wie die optimale Versorgung...

Bis zu 200 Millionen Euro für bessere Versorgung Sterbender

Berlin (dpa) - Sterbende sollen in Deutschland künftig weit besser zu Hause, in Hospizen und Krankenhäuser betreut werden. Ein neuer Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) soll Lücken in der Hospiz- und Palliativversorgung vor allem auf dem Land schließen, wie am Mittwoch aus Regierungskreisen in Berlin verlautete. Die Mehrkosten von bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr sollen die gesetzlichen Krankenkassen tragen. Bereits seit Jahren gaben die Kassen immer mehr Geld in dem Bereich aus. So stiegen die Ausgaben für die immer zahlreicheren Teams aus Ärzten, Pflegern, aber...

Kassen pochen auf mehr Hilfe für Millionen pflegende Angehörige

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung muss aus Sicht des AOK-Bundesverbands die Millionen Angehörigen von Pflegebedürftigen viel besser unterstützen. Deren gesellschaftliche Wertschöpfung belaufe sich zurückhaltend gerechnet auf rund 29 Milliarden Euro pro Jahr, sagte der Verbandsvorsitzende Jürgen Graalmann am Donnerstag in Berlin. Sie erbrächten damit die größte Pflegeleistung in Deutschland. Laut Statistischem Bundesamt wurden Ende 2013 mehr als zwei Drittel der 2,63 Millionen pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt. Um 1,25 Millionen Pflegebedürftige kümmerten sich ausschließlich...