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Impflücken begünstigen aktuelle Masern-Ausbrüche

2017 könnte ein Jahr mit relativ vielen Masernfällen werden, heißt es vom Robert Koch-Institut. Das Virus ist keine bloße Kinderkrankheit - auch wenn es zuletzt besonders in Schulen kursierte. Frankfurt/Main (dpa) - Ein genauer Blick in den Impfpass gibt Gewissheit: Die zweite Masernimpfung verspricht Schutz vor der hochansteckenden Krankheit. Ob der Impfschutz reicht, haben Gesundheitsämter nun an hessischen Schulen überprüft, an denen das Virus kursierte. Wer nicht als immun galt, musste vorerst zu Hause bleiben. 2017 könnte ein Jahr mit relativ vielen Masernerkrankungen werden, ...

Pille danach in Apotheker-Hand - Viel Aufregung um nichts?

Es ging ein Aufschrei durch die Ärzteschaft, als die Hoheit über die Pille danach den Apothekern in die Hände gelegt wurde. Falsche Beratung, mehr Abtreibungen und anderes mehr wurde befürchtet. Doch so schlimm kam es dann wohl doch nicht. Berlin (dpa) - Nein, die Pille danach ist kein buntes Smartie und auch keine Halsschmerztablette. Die Nebenwirkungen der Notfall-Verhütungsmittel nach ungeschütztem Sex lassen sich nicht wegdiskutieren. Sie können Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen oder gar Unterbauchschmerzen verursachen. Denn die Präparate greifen - zum Teil heftig - in den...

(Fragen & Antworten) Smartphone in Kinderhand - Wie Risiken vermindert werden können

Sollen Kinderzimmer eine smartphonefreie Zone sein? Deutschlands Kinderärzte raten: So ein Gerät soll es erst ab 12 Jahren geben. Denn zuviel Daddeln - so eine neue Studie - kann krank machen. Berlin (dpa) - Mangelnde Konzentration, Zappeligkeit, Fettleibigkeit - das können Folgen übermäßiger Smartphonenutzung bei Kindern und Jugendlichen sein. Die Bundesdrogenbeauftragte zeigt sich bei der Vorstellung einer neuen Studie alarmiert. Experten raten zu Grenzen und festen Regeln - ein Überblick: In welchem Ausmaß können Smartphones zum Gesundheitsrisiko werden? Laut der am Montag...

Geplantes Rückkehrrecht aus Teilzeit in Vollzeit gescheitert

Teilzeit in Deutschland boomt. Vor allem Frauen nutzen die Möglichkeit. Die Koalition wollte für die Arbeitnehmer ein Rückkehrrecht in Vollzeit schaffen. Doch vier Monate vor der Bundestagswahl konnten sich Union und SPD nicht mehr einigen. Berlin (dpa) - Das geplante Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit ist gescheitert. «Das Kanzleramt hat mir mitgeteilt, dass eine Kabinettsbefassung nicht mehr vorgesehen ist», teilte Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Dienstag in Berlin mit. «Das ist enttäuschend.» Nahles warf der Union einen Bruch des Koalitionsvertrags vor, in dem Union...

STELLUNGNAHME DES BKK DV ZUM ANTRAG DER FRAKTION DIE LINKE: PATIENTENVERTRETUNG IN DER GESUNDHEITSVERSORGUNG STÄRKEN

Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 11. Januar 2017 zum Antrag der Fraktion DIE LINKE: Patientenvertre- tung in der Gesundheitsversorgung stärken BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin TEL (030) 2700406-0 FAX (030) 2700406-222 politik@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 11.01.2017 zum Antrag der Fraktion DIE LINKE: Patientenversorgung in der Gesundheitsversorgung stärken Die Fraktion DIE LINKE kritisiert in ihrem Antrag Patientenversorgung in der Gesund- heitsversorgung...

Pressekonferenz zum BKK Gesundheitsreport 2016 - Gesundheit und Arbeit

Neben dem Alter eines Beschäftigten beeinflusst vor allem die berufliche Tätigkeit das Krankheitsgeschehen. Der aktuelle BKK Gesundheitsreport 2016 „Gesundheit und Arbeit“ zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Berufsgruppen. Analysiert wurden die Daten von 9,3 Millionen Versicherten, darunter 4,4 Millionen Arbeitnehmer, die bei einer BKK versichert sind. Damit ist der Report repräsentativ für das Erkrankungsgeschehen in der Arbeitswelt. Neben dem Alter eines Beschäftigten beeinflusst vor allem die berufliche Tätigkeit das Krankheitsgeschehen. Der aktuelle BKK Gesundheitsreport 2016...

Cannabis als Medizin rückt näher - Mortler: Keine generelle Freigabe

Cannabis vom Staat - was lange in Deutschland undenkbar schien, soll bald Wirklichkeit werden. Die Drogenbeauftragte macht aber auch klar, wo bei ihr die Grenzen liegen. Berlin (dpa) - Cannabis auf Rezept rückt in Deutschland näher. Ein Schritt zu einer Aufhebung des allgemeinen Cannabisverbots solle die Freigabe des Stoffs als Medizin aber nicht sein, sagte die Drogenbeauftragten Marlene Mortler am Montag beim Besuch einer Palliativstation in Berlin. An diesem Donnerstag will die Koalition im Bundestag einen Gesetzentwurf verabschieden, der schwerkranken Menschen den Weg zu dem Stoff auf...

Der sensible Umgang mit lebenden Organen in toten Körpern

Nach manipulierten Transplantationen wirbt die Ärzteschaft bei potenziellen Organspendern um Vertrauen. Doch die sind immer noch zurückhaltend. Der Umgang mit dem Tod bleibt ein sensibles Thema. Berlin (dpa) - Die im Jahr 2012 aufgedeckten Transplantationsskandale haben zu massiven Verunsicherungen potenzieller Organspender geführt. Deren Zahl ist zwar zuletzt wieder etwas gestiegen, aber eine Trendwende ist dies noch nicht. Die Bundesregierung hat inzwischen die Kontrollen verschärft. Die Ärzteschaft ist bemüht, den Schaden wiedergutzumachen. Prüfungskommission und Überwachungskommission...

Die Lehre aus dem Skandal - Organvergabe transparenter denn je

Der Prozess um den Organspende-Skandal von Göttingen geht zu Ende. Schon vor dem Urteil in dem Verfahren gegen einen Transplantationsmediziner steht fest: Manipulationen, wie sie dem Angeklagten vorgeworfen werden, sind heute kaum noch möglich. Göttingen (dpa) - Der Skandal um manipulierte Patientendaten an der Uniklinik Göttingen erschütterte das Vertrauen in die Organspende. Politik und Ärzteschaft waren gleichermaßen entsetzt, als im Sommer 2012 bekanntwurde, dass ein Leberchirurg seine Patienten auf dem Papier kranker gemacht haben soll, als sie waren, um schneller an Spenderorgane zu...

Milliardenpaket gegen Pflegenotstand - Anreize für mehr Fachkräfte

Lange wurde in der Krankenpflege Personal abgebaut - zugunsten von Arztstellen. Und Pflege wurde schlecht bezahlt. Gegenmaßnahmen reichten bisher nicht aus. Minister Spahn nimmt einen neuen Anlauf. Berlin (dpa) - 13 000 Stellen mehr in der stationären Altenpflege, eine Mindestzahl an Pflegestellen im Krankenhaus, mehr Geld und bessere Leistungen für Pflegende: Das Bundeskabinett hat ein Milliardenprogramm gegen den Pflegenotstand auf den Weg gebracht. Bezahlt werden soll es überwiegend von der gesetzlichen Krankenversicherung. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprach nach...