SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Pressekonferenz zum BKK Gesundheitsreport 2015 - Langzeiterkrankungen

Immer mehr Fehltage in Unternehmen aufgrund von Langzeiterkrankungen - gerade psychische Leiden führen oft zu langen Ausfallzeiten Fast die Hälfte (46 Prozent) aller Fehltage bei den Beschäftigten BKK Mitgliedern geht auf das Konto von Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von mehr als 6 Wochen. Vor zehn Jahren lag dieser Anteil noch rund 5 Prozentpunkte niedriger (2004: 41 Prozent). Es ist zu erwarten, dass mit Fortschreiten des demographischen Wandels lang andauernde bzw. chronische Krankheiten noch weiter zunehmen werden. Der aktuelle BKK Gesundheitsreport zeigt: Muskel- und...

Leiharbeit, Minijob und Co.: iga-Publikation zeigt, wie betriebliche Gesundheitsförderung auch bei Teilzeit und befristeter Beschäftigung gelingen kann

Zeitarbeit, Minijob, Projekt-Vertrag: Ein Fünftel aller Erwerbstätigen in Deutschland hat keine unbefristete Vollzeitstelle. Für die betriebliche Gesundheitsförderung ist diese Gruppe von Beschäftigten aus verschiedenen Gründen schwer zu erreichen. Eine neue Publikation der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) zeigt, wie Unternehmen dennoch etwas für die Gesundheit ihrer Minijobber, Teilzeitkräfte sowie Zeitarbeitskräfte tun können: mit Angeboten direkt am Arbeitsplatz. Der ständige Druck eine neue Arbeitsstelle zu finden, Existenzängste sowie mangelnde soziale Einbindung in das...

Zahl des Monats November 2015

bkk_zahl_des_monats_november_download Zahl des Monats November © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de 47,5% 47,5% aller AU-Tage bei den BKK Versicherten1 werden im Jahr 2014 durch Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von mehr als 6 Wochen verursacht. Das bedeutet, dass fast jeder zweite Arbeitsunfähigkeits- tag auf eine Langzeiterkrankung zurückzuführen ist. Die Langzeiterkrankungen machen allerdings nur 4,2% aller AU-Fälle aus. Die Mehrzahl der AU-Fälle (66,2%) sind Kurzzeiterkrankungen von einer Kalenderwoche oder geringerer Dauer (vgl. Abb. 1). Langzeiterkrankungen...

Arzneimittelmarktreform: «Kleine Revolution» oder Innovationsbremse?

Vor vier Jahren sah sich Schwarz-Gelb gezwungen, die Kosten für Arzneimittel zu dämpfen. Heute stellt sich die Frage, inwieweit das Gesetz dazu (AMNOG) Erfolgsmodell oder Innovationsbremse ist. Berlin (dpa) - Der CDU/CSU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn hat die vor vier Jahren in Kraft getretene Arzneimittelmarktreform als «eine kleine Revolution» gewürdigt. Das kostendämpfende Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) «bedeutete das Ende der Mondpreise für Medikamente», sagte Spahn der Deutschen Presse-Agentur. Seither werden die Preise für neue Arzneimittel zwischen Herstellern...

Krankenkasse: Ältere im Krankenhaus oft nicht optimal behandelt

Können Klinikpatienten darauf vertrauen, dass ihr Krankenhausaufenthalt vor allem medizinische Gründe hat? Ausgerechnet bei hochbetagten Kranken sind große Zweifel angebracht. Berlin (dpa) - Hunderttausende hochbetagte Patienten werden in Deutschlands Krankenhäusern nach einer neuen Krankenkassen-Studie nicht optimal versorgt. So blieben viele über 70-Jährige oft für eine spezielle Krankenhaus-Reha in der Klinik, obwohl sie dort ein höheres Pflegefall-Risiko haben als bei einer herkömmlichen Reha, teilte die Barmer unter Berufung auf ihren neuen Krankenhausreport mit. Die ...

Zahl des Monats Oktober 2018

Nach aktuellen Zahlen des BKK Dachverbandes wurden ein Prozent der Versicherten im Jahr 2017 mit Arzneimitteln im Wert von rund. 2,1 Milliarden Euro behandelt. Das sind mehr als die Hälfte der Arzneimittelausgaben aller Mitglieder des BKK Dachverbandes. Die Zahlen zeigen bei einer Detailbetrachtung, dass ein sehr kleiner Teil der BKK-Versicherten sehr hohe Kosten verursacht. So beziehen sich Ausgaben von fast 65 Millionen Euro auf nur 100 Versicherte. Im Schnitt entfielen damit auf jeden dieser Versicherten im Jahr 2017 Arzneimittelausgaben in Höhe von fast 650.000 Euro. ...

Shareholder Value, rote Zahlen, zu viele Betten und der alte Zopf Sektorengrenzen

w w w .b kk -d ac hv er ba nd .d e 5 | 18 Betriebs Kranken Kassen Magazin für Politik, Recht und Gesundheit im Unternehmen MORBI-RSA Der Morbi-RSA leistet lange nicht mehr, was er soll. Höchste Zeit für die Reform. KRANKENHAUSPOLITIK Shareholder Value, rote Zahlen, zu viele Betten und der alte Zopf Sektorengrenzen. Kunstmaschine Morbi-RSA  © DigiPub/Moment/Getty Images ZWISCHEN SHAREHOLDER VALUE UND ROTEN ZAHLEN Von Prof. Dr. Boris Augurzky, RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Im Rahmen eines Ratingansatzes haben Boris Augurzky, Sebastian Krolop, Adam...

AOK: Wildwuchs bei Kliniken gefährdet Patienten

Krebspatienten können Glück haben und an eine Klinik mit hohen Standards geraten. Bei vielen anderen Krankheiten ist die Wahrscheinlichkeit laut AOK höher, in eine vergleichsweise schlechte Klinik zu kommen. Berlin (dpa) - Enorme Qualitätsunterschiede bei den Krankenhäusern und Wildwuchs bei spezialisierten Behandlungszentren verhindern nach Angaben der AOK eine flächendeckend gute Versorgung der Patienten. Bund und Länder müssten bei ihrer Klinikreform insbesondere den Weg für die Einrichtung vieler weiterer solcher Zentren ebnen - aber anders als heute mit klaren Qualitätsstandards,...

AOK-Studie: Viele Lehrlinge leben ungesund

Berlin (dpa) - Viele Auszubildende in Deutschland leben nach einer Umfrage ungesund. Entsprechend schlecht ist ihre gesundheitlichen Verfassung. Ein Drittel der Auszubildenden berichte über häufig auftretende körperliche und psychische Beschwerden. Dies geht aus einer Befragung von Auszubildenden zu ihrer Gesundheit hervor, die am Montag im Rahmen des Fehlzeiten-Report 2015 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) vorgestellt wurde. Gesundheitsgefährdendes Verhalten wie wenig Bewegung, schlechte Ernährung, wenig Schlaf, zu viel Zeit vor Fernseher, Computer oder Smartphone ist danach...

Kasse: Arzneimittelmarkt-Reform bringt zu wenig Einsparungen

Die vor vier Jahren eingeführte Preisbremse für Arzneimittel funktioniert laut Techniker Krankenkasse nicht richtig. 2014 sei zu wenig eingespart worden. Die Halbjahreszahlen des Gesundheitsministeriums lassen für 2015 auf Besseres hoffen. Berlin (dpa) - Die Techniker Krankenkasse (TK) dringt auf deutliche höhere Einsparungen bei Arzneimittelverordnungen. Die Arzneimittelmarkt-Reform (AMNOG) habe auch im vierten Jahr ihr Ziel deutlich verfehlt. Geplant seien Einsparungen bei Verordnungen von zwei Milliarden Euro jährlich. 2014 seien gerade einmal 320 Millionen erreicht worden, erklärte der...