SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Betriebs-, Innungs- und Ersatzkassen kritisieren selbstherrliche Positionierung der AOK zum Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen

Mai 2011 Seite 1 von 1 Berlin, 21. Oktober 2016 Gemeinsame Pressemitteilung Betriebs-, Innungs- und Ersatzkassen kritisieren selbstherrliche Positionierung der AOK zum Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen Betriebs-, Innungs- und Ersatzkassen weisen die in der Presseinformation vom 21. Oktober gemachten Unterstellungen des AOK-Bundesverbandes zurück. Die Positionierung der AOK werde als objektiv und sachlich hingestellt, während alle anderen Stimmen als interessengeleitet und solidargefährdend abqualifiziert würden. Die AOK fordert einen...

Kodierrichtlinien einführen und Morbi-RSA reformieren

Microsoft Word - Gemeinsame PM AKR_161214 Berlin, 14. Dezember 2016 Gemeinsame Pressemitteilung Kodierrichtlinien einführen und Morbi-RSA reformieren Vertreter von Betriebs-, Ersatz -, Innungskrankenkassen und der KNAPPSCHAFT zeigen sich angesichts der Gegenäußerung der Bundesregierung zu der Stellungnahme des Bundesrates zum Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) irritiert. Die Forderung des Bundesrates, die Kodierung der ambulanten Diagnosen gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Manipulationsanfälligkeit des Morbi-RSA, nach...

Betriebs-, Innungs- und Ersatzkassen kritisieren selbstherrliche Positionierung der AOK zum Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen

Gemeinsame Pressemitteilung Betriebs-, Innungs- und Ersatzkassen weisen die in der Presseinformation vom 21. Oktober gemachten Unterstellungen des AOK-Bundesverbandes zurück. Die Positionierung der AOK werde als objektiv und sachlich hingestellt, während alle anderen Stimmen als interessengeleitet und solidargefährdend abqualifiziert würden. Die AOK fordert einen konstruktiven Dialog, tut aber das Gegenteil. Sie setzt vor allem auf den Faktor Zeit, um bestehende Überdeckungen aus dem Gesundheitsfonds möglichst lange als Wettbewerbsvorteil zu konservieren. Aber auch inhaltlich sind die...

Ja zum Risikopool!

Der Gesetzentwurf zum Faire-Kassenwahl-Gesetz (GKV-FKG) sieht die Einführung eines Risikopools zum Ausgleich von besonders teuren Versorgungsfällen vor. Die geplanten Parameter, ein Schwellenwert von 100.000 Euro zu Beginn des Verfahrens, ein Ausgleich der übersteigenden Kosten von 80 Prozent und ein Eigenanteil von 20 Prozent zum Erhalt von Wirtschaftlichkeitsanreizen sind sachgerecht. Das finanzielle Risiko vor allem kleinerer Kassen durch Hochkostenfälle wird mit einem Risikopool reduziert und die Finanzierbarkeit der Versorgung sichergestellt. Nur wenn für einen entsprechenden...

Zahl des Monats April 2018

Die Fehlallokation der Versichertengelder wird in der Spanne der Deckungsbeiträge zwischen den Krankenkassen sichtbar: diese liegt im Jahr 2016 – für das die aktuellste amtliche Berechnung der Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds vorliegt – bei 2,5 Mrd. Euro. Tendenz: weiter steigend. Eine schnelle Übergangslösung muss her, damit Geld der Versorgung folgt. Rund 1,5 Mrd. Euro erhielten die Allgemeinen Ortskrankenkassen für das Jahr 2016 mehr an Zuweisungen, als sie zur Deckung ihrer Ausgaben tatsächlich benötigten. Die Ersatzkassen erhielten hingegen fast eine Milliarde...

BKK fordert politische Verlässlichkeit – Austarierte Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleich gesetzlich fixieren

Faa BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin Andrea Röder Stellvertretende Pressesprecherin TEL (030) 2700406-302 FAX (030) 2700406-222 Andrea.roeder@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 8. Juli 2016 BKK fordert politische Verlässlichkeit – Austarierte Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleich gesetzlich fixieren Anlässlich der 2./3. Lesung des Transplantationsregistergesetzes mahnt der BKK Dachverband, die Korrekturen der Morbi-RSA-Faktoren zeitgleich zu gewährleis- ten. Schließlich hat schon der Koalitionsvertrag versprochen, drei Morbi-RSA- ...

Einführung Risikopool

Forderung: Einführung eines Risikopools Seitdem neue Arzneimittel wie Sovaldi® für die Behandlung von Hepatitis-C-Patienten eingesetzt werden können, haben diese Patienten erstmalig eine Chance auf Heilung ihrer Erkrankung. Davor mussten sie jahrelange therapiert werden, ohne vollständig zu gesunden, und mit einem hohen Risiko leben, an Leberkrebs zu erkranken. Also eigentlich eine Erfolgsgeschichte mit gutem Ausgang für den betroffenen Patienten. Für die Krankenkasse, die diesen Patienten versichert, besteht jedoch leider ein nicht unerheblicher Wehrmutstropfen: Die Kosten für teure...

Stellungnahme des BKK DV zu den Änderungsanträgen der Fraktionen CDU/CSU und SPD zum Entwurf des HHVG

Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 08. Februar 2017 zu den Änderungsanträgen der Fraktionen CDU/CSU und SPD zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (Heil- und Hilfs- mittelversorgungsgesetz, HHVG) und zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grü- nen „Fairen Wettbewerb in der solidarischen Kran- kenversicherung ermöglichen - Weiterentwicklung des morbiditätsorientierten Risikostrukturaus- gleichs vorantreiben“ (Drucksache 18/10252) BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin TEL (030) 2700406-0 FAX (030) 2700406-222 ...

Innungskrankenkassen: Finanzausgleich untergräbt Präventionsanreize

Berlin (dpa) - Krankenkassen werden nach Ansicht des Verbandes der Innungskrankenkassen (IKK) systematisch finanziell bestraft, wenn sie in Prävention investieren. Einen wesentlichen Grund dafür sehen die handwerks- und mittelstandsnahen gesetzlichen Krankenkassen im in ihren Augen ungerechten Finanzausgleich zwischen den einzelnen Anbietern. Das machte der Vorstandsvorsitzende des IKK-Verbandes, Hans Peter Wollseifer, am Dienstag in Berlin deutlich. Der sogenannte Risikostrukturausgleich (RSA), der Geld aus dem Gesundheitsfonds nach der Schwere der erkrankten Versicherten einer Kasse zuweist,...

Zahl des Monats April 2018

bkk_zahl_des_monats_april_2018_download Mit einer unkomplizierten und zeitlich befristeten Über- gangslösung muss schnell Luft geschaffen werden, um dann grundsätzlichere Reformmaßnahmen entwickeln zu können. Denkbar wäre etwa ein Hybrid-Modell, bei dem eine Hälfte der Krankenkassenausgaben nach den Vorgaben des Morbi-RSA ausgeglichen würde, die andere anhand der Ist-Kosten. Damit würde die Zuwei- sungssystematik für die Krankengeldausgaben auf die Zuweisungen für berücksichtigungsfähige Leistungsaus- gaben übertragen. So ließen sich die Verwerfungen und damit auch die Schere...