SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Barmer-Chef: «Verwerfungen» bei der Kassen-Finanzierung beseitigen

Die Kritik am Finanzausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen hält an. Gesundheitsminister Gröhe zeigt sich aber unbeeindruckt. Änderungen vor der Bundestagswahl 2017 scheinen unwahrscheinlich. Berlin (dpa) - Angesichte massiver Probleme gesetzlicher Krankenkassen hat die Barmer GEK die Bundesregierung aufgefordert, Verwerfungen im Finanzsystem schnell zu beseitigen. Der Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK, Christoph Straub, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Manche Dinge könnte man recht kurzfristig in den Hand nehmen.» So könnte man Hilfsgrößen für die Berechnung von...

Jetzt anpacken!

Darum muss der Risikostrukturausgleich* reformiert werden. Ganz schnell. Jetzt anpacken! * Kaum ein Mecha­ nismus ist so umstrit­ ten wie der, der das Geld der gesetzlichen Krankenkas­ sen verteilt. Durch diese Geld ­ umverteilungsmaschine fließen die von den Kassen eingezogenen Beiträge in den Gesundheitsfonds und aus diesem weiter über den Morbidi­ tätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi­RSA) wieder an die Kassen zurück. Über dieses Umverteilungs­ Procedere soll das Geld dahin gesteu­ ert werden, wo es für die Versorgung gebraucht wird. Zudem soll es einen fairen...

Gröhe will Überprüfung des Finanzausgleichs der Krankenkassen

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will den wegen Manipulationsvorwürfen ins Gerede gekommenen Finanzausgleich der gesetzlichen Krankenkassen durchleuchten. Dazu hat Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Mittwoch) beim Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesversicherungsamt ein Sondergutachten zum sogenannten morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (RSA) in Auftrag gegeben. Der Finanzausgleich regelt die Verteilung von jährlich mehr als 200 Milliarden Euro unter den Kassen. Er war öffentlich ins Gerede gekommen, nachdem der...

BKK Beitragstag 2019

Anlass für den Fokus des diesjährigen BKK Beitragstages bot die Bestandsbereinigung der obligatorischen Anschlussversicherung, die seit geraumer Zeit die Arbeit im Versicherungs-/Beitragsbereich wesentlich prägt. Während des Gesetzgebungsverfahrens zum GKV-Versichertenentlastungsgesetz, mit dem der § 323 SGB V eingeführt wurde, zeigte sich deutlich, dass selbst das feine Justieren beitrags- beziehungsweise versicherungsrechtlicher Stellschrauben enorme, finanzrelevante Auswirkungen haben kann. Vor diesem Hintergrund suchte der BKK Dachverband am 17. September 2019 den Austausch mit...

(Zusammenfassung) Bayern will Geld aus Gesundheitsfonds neu verteilen

Berlin/München (dpa) - Die bayerische Landesregierung will die Verteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds neu regeln. Um Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zu entsprechenden Korrekturen zu bewegen, suchte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) Unterstützung bei Baden-Württemberg und Hessen. Huml sieht die drei Geberländer des Länderfinanzausgleichs auch bei der Verteilung der Gesundheitsgelder benachteiligt. Nach ihrer Auffassung werden zur Zeit regionale Kostenunterschiede wie Arzt- und Klinikdichte nicht ausreichend berücksichtigt. In Briefen an ihre Kollegen Katrin...

Zahl des Monats Oktober 2018

Nach aktuellen Zahlen des BKK Dachverbandes wurden ein Prozent der Versicherten im Jahr 2017 mit Arzneimitteln im Wert von rund. 2,1 Milliarden Euro behandelt. Das sind mehr als die Hälfte der Arzneimittelausgaben aller Mitglieder des BKK Dachverbandes. Die Zahlen zeigen bei einer Detailbetrachtung, dass ein sehr kleiner Teil der BKK-Versicherten sehr hohe Kosten verursacht. So beziehen sich Ausgaben von fast 65 Millionen Euro auf nur 100 Versicherte. Im Schnitt entfielen damit auf jeden dieser Versicherten im Jahr 2017 Arzneimittelausgaben in Höhe von fast 650.000 Euro. ...

WER HÄTTE DAS GEDACHT?

Herz, Hirn & Telemedizin MORBI-RSA Die Politik sieht genauer hin, wie der Finanzausgleich den Wettbewerb der Kassen verzerrt. Ein Riegel gegen Kodiermanipulationen ist schon da. BILDSCHIRM-DOKTOR Das Smartphone des Patienten wird zum wichtigsten Instru- ment telemedizinischer Versorgungskonzepte. Betriebs Kranken Kassen 2 | 17 Magazin für Politik, Recht und Gesundheit im Unternehmen ONLINEAUSZUG © L au re nc e M ou to n / C an op y / G et ty Im ag es GESUNDHEIT UND POLITIK Die Kassen richten ihren Blick natürlich zunächst auf die jüngsten Eingriffe des BMG und...

STELLUNGNAHME DES BKK DV ZUM GESETZENTWURF AMVSG

BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin TEL (030) 2700406-0 FAX (030) 2700406-222 politik@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 9. Dezember 2016 zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV (GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz - AMVSG) BT-Drucksache 18/10208 Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 9.12.2016 zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV (GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz -...

STELLUNGNAHME DES BKK DV ZUM GKV-SVSG

Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 11. Januar 2017 zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit der Selbstverwaltung der Spitzenorganisationen in der GKV sowie zur Stärkung der über sie geführten Aufsicht (GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz – GKV-SVSG) BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin TEL (030) 2700406-0 FAX (030) 2700406-222 politik@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 11.01.2017 zum Entwurf eines GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetzes ...

Franz Knieps für „Highlights Magazin" vom 13. Mai 2014 Titel: Neue Runde für die Pflegereformpläne des BMG

1919 STATEMENTS GKV-FQWG Starke Verzerrungen zwischen den Kassenarten ausgleichen Franz Knieps, Vorstand BKK Dachverband e.V. Mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Quali- tät in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FQWG) werden drängende Themen rechtzeitig zum Haushaltsjahr 2015 angegangen. Damit bekommen die Krankenkassen Planungssicherheit. Das gilt insbesondere für die Umstellung auf einen prozentual zu erhe- benden kassenindividuellen Zusatzbeitrag, der den Krankenkassen – zumindest teilweise – mehr Gestaltungsspielraum bei den...