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Müdes Deutschland: Schlafstörungen quälen Millionen

Trauma statt Traum: Immer mehr Deutsche leiden unter Schlaflosigkeit - mit schlimmen Folgen. Zugleich werden an der Sehnsucht nach Bettruhe Milliarden verdient. Guter Schlaf gilt manchem gar als Status-Symbol. Ulm (dpa) - Ruhelose Nächte, zermürbendes Schnarchen, immer wieder Atemaussetzer und morgens fühlt man sich wie gerädert. Wenn dagegen nichts anderes hilft, kommt vielleicht ein Hightech-Produkt in Frage: ein Zungenschrittmacher. «Der wird im Brustbereich implantiert und er aktiviert - wann immer nötig - über ein Kabel den Zungennerv», sagt Professor Jörg Lindemann (45), Leiter...

Experten warnen: Schlafstörungen in Deutschland auf dem Vormarsch

Ulm (dpa) - Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter Schlafstörungen. Die Folgen für die Betroffenen, aber auch für die Allgemeinheit insgesamt, seien gravierend, warnt die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Aus Anlass des «Aktionstages für erholsamen Schlaf» am Mittwoch (21. Juni) verweist die DGSM auf eine Erhebung der Krankenkasse DAK: Demnach haben seit 2010 Schlafstörungen bei Berufstätigen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren um 66 Prozent zugenommen. Vier von fünf Arbeitnehmern fühlen sich derzeit betroffen. Zu den gefährlichen...

Stress und Burnout weit verbreitet

Berlin (dpa) - Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Stress, Anspannung und fürchten psychische Leiden. Jeder Zweite fühlt sich von Burnout bedroht. Das zeigt eine der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegende Umfrage der pronova BKK. Sechs von zehn Befragten klagen demnach zumindest gelegentlich über typische Burnout-Symptome wie anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen. Fast neun von zehn Deutschen fühlen sich von ihrer Arbeit gestresst. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer leidet zumindest hin und wieder unter Rückenschmerzen, anhaltender...

DAK-Studie: Pflege von Angehörigen zu 90 Prozent Sache von Frauen

Berlin (dpa) - Die Pflege von Angehörigen ist immer noch Frauensache. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Pflegereport 2015 der Krankenkasse DAK-Gesundheit hervorgeht, nehmen zu 90 Prozent Frauen diese große Belastung auf sich. Ein Drittel der pflegenden Frauen sei berufstätig, davon wiederum ein Fünftel in Vollzeit. Viele pflegende Angehörige fühlten sich durch diese Aufgaben manchmal überfordert - sei es körperlich (50 Prozent), psychisch (68 Prozent) oder zeitlich (71 Prozent). Belastung und damit auch das Gefühl der Überforderung steigen dem Report der Krankenkasse zufolge, wenn...

DAK: Drei Millionen nehmen Aufputschmittel am Arbeitsplatz

Berlin (dpa) - Knapp drei Millionen Beschäftigte haben sich nach einer Studie mit Medikamenten aufgeputscht, um den Leistungsdruck im Beruf besser auszuhalten. «Doping am Arbeitsplatz» nahm in den vergangenen sechs Jahren um zwei Prozentpunkte auf 6,7 Prozent der Beschäftigten zu. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2015 der DAK-Gesundheit hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Die Krankenkasse geht von einer Dunkelziffer von bis zu zwölf Prozent aus, so dass schon fünf Millionen Beschäftigte einmal leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Substanzen zum sogenannten...

Jeder Zweite fühlt sich von Burnout bedroht

Termindruck, schlechtes Arbeitsklima - das können Gründe für Burnout sein. Millionen Bundesbürger sehen sich gefährdet. Viele zeigen bereits typische Symptome. Berlin (dpa) - Jeder zweite Bundesbürger fühlt sich von Burnout bedroht. Sechs von zehn Befragten klagen zumindest gelegentlich über typische Burnout-Symptome wie anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen. Dies zeigt eine der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegende Umfrage der pronova BKK. Fast neun von zehn Deutschen fühlen sich von ihrer Arbeit gestresst. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer leidet...

Alkohol - und das Risiko des Schlückchens zu viel

Braunschweig (dpa) - Ein, zwei Gläschen Wein nach Feierabend - häufig Standard. Ein Vollrausch nach dem Clubbesuch - gerade unter jüngeren Leuten verbreitet. Drei Weißbier auf der Grillparty - oft gang und gäbe. Das Trinken gehört für viele Erwachsene dazu - trotz Gesundheitsgefahren. Die Angst vor den Folgen ist oft diffus. Ab wann gilt Alkoholtrinken eigentlich als gefährlich? Mediziner gehen davon aus, dass das gesundheitliche Risiko für Frauen gering ist, solange sie weniger als 12 Gramm Alkohol (0,2 Liter Bier oder 0,1 Liter Wein) pro Tag trinken. Bei Männern liegt die Grenze doppelt...

DAK-Studie: Viele pflegende Angehörige fühlen sich überfordert

Berlin (dpa) - Pflege von Angehörigen ist immer noch Frauensache - doch deren Bereitschaft nimmt inzwischen ab. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Pflegereport 2015 der DAK-Gesundheit weiter hervorgeht, nehmen zu 90 Prozent Frauen diese Belastung auf sich. Ein Drittel der pflegenden Frauen sei berufstätig, davon ein Fünftel in Vollzeit. Immerhin steige die Zahl pflegender Männer inzwischen etwas an. Die pflegenden Angehörigen sind eine tragende Säule des deutschen Pflegesystems. Doch diese Säule ist sehr belastet, heißt es in dem Report, der sich dieses Mal auf die Lage der pflegenden...

DAK-Studie: Millionen dopen am Arbeitsplatz

Termindruck, Stress und Angst um den Job - immer mehr Berufstätige greifen zu Beruhigungspillen oder Aufputschmitteln. Doch ein Experte warnt: «Wunderpillen gibt es nicht.» Berlin (dpa) - Stress und Leistungsdruck treiben immer mehr Menschen zum Doping am Arbeitsplatz. Bis zu fünf Millionen Beschäftigte putschen sich nach Schätzungen der Krankenkasse DAK manchmal mit verschreibungspflichtigen Medikamenten auf. Regelmäßig dopen sich den Zahlen nach knapp eine Million Berufstätige. Männer bevorzugen Aufputschmittel, Frauen Beruhigungspillen. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2015 der...

In der grauen Glocke: Die Psyche im Wintertief

Die Tage sind grau, die Straßen matschig. Bei Vielen sinkt im Winter die Laune mit den Temperaturen. Manchmal bleibt es aber nicht bei einem Stimmungstief: Ein Betroffener beschreibt seine Depression. Frankfurt/Main (dpa) - Auf den Fenstersims prasselt der Regen. Graue Nebelschleier trüben den Blick durch die beschlagene Scheibe. Noch bevor Hans Schmid morgens das warme Haus verlässt, kreisen seine Gedanken um das nasse und kalte Herbstwetter. Tief im Inneren fröstelt es den 46-Jährigen. Und mit der Kälte kommen der Frust und die Traurigkeit in Schmid hoch. Seit 15 Jahren leidet er an...