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Weit mehr Steuereinnahmen als geplant - Neue Schätzprognose

Das endgültige Ergebnis der Steuerschätzung wird zwar erst am Donnerstag verkündet: Aber schon jetzt steht fest: Der Fiskus kann deutlich mehr erwarten, als noch im November vorhergesagt. Berlin/Saarbrücken (dpa) - Bund, Länder und Kommunen können bis zum Jahr 2019 mit wesentlich mehr Steuereinnahmen rechnen als bisher geplant. Die zusätzlichen Einnahmen im Vergleich zur Prognose im November könnten sich auf etwa 40 Milliarden Euro und mehr summieren, wie zu Beginn der Mai-Steuerschätzung am Dienstag in Saarbrücken aus Expertenkreisen verlautete. Vor allem Länder und Kommunen dürften von dem...

Bundesfinanzhof stärkt Privatkliniken in Deutschland

München (dpa) - Viele Privatkliniken in Deutschland können nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs mit einer deutlichen finanziellen Entlastung rechnen. Wie das oberste deutsche Steuergericht in München entschied, können private Krankenhäuser, in denen auch ein großer Anteil gesetzlich Versicherter behandelt wird, genauso von der Umsatzsteuer befreit werden wie öffentliche Kliniken. «Die Entscheidung hat große Bedeutung für die Betreiber privater Krankenhäuser», teilte der Bundesfinanzhof am Dienstag mit. Bislang sind die Leistungen der Privatklinken nur dann steuerfrei, wenn sie einen...

AOK: Regierung muss etwas gegen hohen Zuckerkonsum tun

Berlin (dpa) - Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) haben die Bundesregierung aufgefordert, etwas gegen den steigenden Zuckerkonsum zu unternehmen - beispielsweise mit einer Zuckersteuer. «Zucker macht krank», sagte der Präventionsexperte des AOK-Bundesverbandes, Kai Kolpatzik, dem «Tagesspiegel» (Montag). Dies sei wissenschaftlich zweifelsfrei belegt. Doch anders als beim Kampf gegen das Rauchen oder gegen übermäßigen Alkoholkonsum nehme die deutsche Politik hier ihre Verantwortung in der Gesundheitsprävention nicht wahr. Nötig sei eine «nationale Strategie zur Senkung des Zuckerkonsums»....

Neues Jahr, neue Regeln: Auf die Bundesbürger kommen 2015 einige Umstellungen zu

Berlin (dpa) - Zum Jahreswechsel treten am 1. Januar 2015 mehrere Gesetzesänderungen in Kraft - etwa für Arbeitnehmer und Patienten. MINDESTLOHN: Der allgemeine, flächendeckende Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde greift. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das 1473 Euro brutto im Monat. Profitieren sollen rund 3,7 Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor. Um Langzeitarbeitslosen den Job-Einstieg zu erleichtern, kann bei ihnen in den ersten sechs Monaten vom Mindestlohn abgewichen werden. Für Unter-18-Jährige ohne Berufsabschluss, Auszubildende und Menschen mit Pflichtpraktika oder...

Vier Punkte gegen Diabetes, Krebs und Schlaganfall

Berlin (dpa) - Ärzte warnen vor einem «Tsunami chronischer Krankheiten» in Deutschland - und starten in einer Allianz aus elf Fachgesellschaft einen neuen Anlauf für wirksamere Prävention. DerGrund: Übergewicht und Bewegungsmangel gehören zu den Risiken für nicht übertragbare Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Schlaganfall. «Wir müssen weg von vielen Einzelmaßnahmen, die nur wenige erreichen», sagte der Diabetologe und Sprecher der Deutschen Allianz gegen Nichtübertragbare Krankheiten, Dietrich Garlich, am Mittwoch in Berlin. Die Allianz fordert von der Politik...

Zehntausende brachte die Grippe 2013 ins Krankenhaus

Wiesbaden (dpa) - Die Grippewelle in Deutschland steuert auf ihren Höchststand zu. Wie viele Patienten derzeit wegen Influenza im Krankenhaus liegen, ist noch nicht bekannt. Für das Jahr 2013 hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag Zahlen vorgelegt: Vor zwei Jahren wurden in Deutschland 14 027 Menschen aufgrund einer Grippe vollstationär im Krankenhaus behandelt. Das waren über 9000 Fälle mehr als im Jahr 2012. «Regional gab es große Unterschiede», berichtete Destatis-Mitarbeiter Thomas Graf bei Veröffentlichung der «Zahl der Woche»: Während in Bremen nur 5 Personen je 100...

Teure Krebsforschung verhindert Höhenflug bei Merck

Darmstadt (dpa) - Hohe Forschungsausgaben haben beim Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck einen kräftigen Gewinnzuwachs verhindert. Zwar stieg der Umsatz im ersten Quartal - getrieben vom starken Dollar - kräftig um knapp 16 Prozent im Jahresvergleich auf 3,04 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Gewinn im laufenden Geschäft konnte da allerdings nicht mithalten: Das um um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebitda) wuchs lediglich um knapp 6 Prozent auf 853 Millionen Euro. Ein wesentlicher Kostentreiber war die Forschung,...

Studie warnt vor Millionen Toten durch multiresistente Keime

Berlin (dpa) - Ohne ein scharfes Umsteuern beim Einsatz von Antibiotika wird sich die Zahl der Toten durch multiresistente Keime drastisch erhöhen. Das geht aus einer Studie der Berliner Charité hervor, die der «Berliner Zeitung» (Dienstag) vorliegt. In der Untersuchung im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion warnen die Autoren, dass sich die Zahl der Toten von jetzt weltweit etwa 700 000 pro Jahr ohne Gegenmaßnahmen bis 2050 auf zehn Millionen erhöhen wird. Für Europa wird ein Anstieg von jetzt 23 000 auf 400 000 Tote prognostiziert. Damit würden dann mehr Menschen an multiresistenten...

Weniger Jugendliche greifen zur Flasche - Alkohol aus der Mode?

Die Drogenbeauftragte zeigt sich erfreut - doch noch immer betrinken sich viele Jugendliche immer und immer wieder. Was sind die jüngsten Entwicklungen? Berlin (dpa) - Jahrelange Kampagnen gegen das Trinken scheinen bei Deutschlands Jugendlichen Wirkung zu zeigen - wenigstens ein bisschen. Ein Überblick über zentrale Trends aus der jüngsten großen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Wie weit verbreitet ist der Konsum riskanter Alkoholmengen? Der Anteil mit selbst für Erwachsene als riskant eingestuften Trinkmengen ist seit 2010 fast unverändert. Damals waren 5,5...

Medizin-Apps auf dem Prüfstand: Experten sehen auch Risiken

Puls oder Kalorienverbrauch messen mit dem Smartphone, Migräne-Tagebuch führen via Tablet - das kann hilfreich sein für einen Patienten. Aber bei Diagnose und Therapie allein auf eine App vertrauen? Experten sehen dabei große Risiken. Bonn (dpa) - Mit der rasanten Zunahme von Gesundheits- und Medizin-Apps für Smartphones und Tablets rücken neben den Vorteilen auch die Risiken stärker in den Fokus. Es bestehe die Gefahr von Fehldiagnosen - besonders, wenn Verbraucher die Programme zur Diagnostik und Therapie-Einschätzung nutzten. Das sagte der Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und...