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Spahn: Alle Patienten müssen gleich schnell Arzttermine bekommen

Berlin (dpa) - Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn willdie Kluft bei der Behandlung von privat und gesetzlich Versichertenverkleinern. Beim Arzt hätten die Menschen das Gefühl, es gebe zweiKlassen bei der Terminvergabe, sagte der CDU-Politiker demRedaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstag). Das solle sich ändern.«Privat und gesetzlich Versicherte müssen in Zukunft gleich schnelleinen Arzttermin bekommen können», gab er als Ziel aus. In einem ersten Schritt sollten die Terminservicestellen weiter ausgebaut werden, damit Patienten einen Ansprechpartner hätten. «Wir müssen auch, wie...

Ausgaben für Gesundheit wachsen um 4,5 Prozent - Zusammenfassung

Die medizinische Versorgung in Deutschland ist teurer geworden - die Kosten werden künftig wohl weiter steigen. Das Gesundheitsministerium verweist dabei auch auf die demografische Entwicklung. Wiesbaden (dpa) - Die Ausgaben für Gesundheit steigen in Deutschland immer stärker. 2015 flossen insgesamt 344,2 Milliarden Euro in den Sektor. Das waren 4,5 Prozent (15 Milliarden Euro) mehr als im Jahr davor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. 2014 hatte die Steigerungsrate bei 4,2 Prozent gelegen. Die Gesundheitsausgaben hätten das vierte Jahr in Folge auch...

Reformpläne beim Pflege-TÜV: Gesetzentwurf auf der Zielgeraden

Berlin (dpa) - Die Reform des sogenannten Pflege-TÜVs kommt voran. Der Referentenentwurf aus dem Gesundheitsministerium soll voraussichtlich im Verlauf der kommenden beiden Wochen an die Beteiligten verschickt werden. Das kündigte der Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), am Mittwoch in Berlin bei der Jahrestagung der Privaten Krankenversicherer an. Im Zuge der Reform soll die umstrittene Benotung von Pflegeeinrichtungen ab Anfang 2016 ausgesetzt und bis Ende 2017 durch ein neues Bewertungssystem ersetzt werden. Die Eckpunkte dafür hatte Laumann bereits Anfang...

Zinsflaute belastet Sozialkassen - Negativzinsen im vergangenen Jahr

Berlin/Nürnberg (dpa) - Das Zinstief belastet auch die Sozialversicherungen in Deutschland. Im vergangenen Jahr fielen Negativzinsen in zweistelliger Millionenhöhe an - unter anderem für die Anlage der Gelder, wie die zuständigen Stellen am Montag bestätigten. Die Sozialkassen müssen Gelder der Beitragszahler sicher anlegen, zum Beispiel als Termingelder, die in der Zinsflaute nichts mehr abwerfen. Der «Tagesspiegel» berichtete zuerst darüber. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte zuletzt angekündigt, ihre Politik der Null- und Negativzinsen beizubehalten. Für die...

Koalition streitet über Pflegekosten - SPD fordert große Reform

Von 1200 bis 2300 Euro pro Monat schwanken die Eigenanteile für ein Pflegeheim von Land zu Land. Für Hunderttausende ist das schon heute unbezahlbar - und die Kosten dürften steigen. Steuert die Politik jetzt um? Berlin (dpa) - Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen nach dem Willen der SPD vor steigenden Kosten für einen Heimplatz geschützt werden. Dafür sollen zusätzliche Milliardensummen unter anderem aus Steuer- und Beitragsmitteln in die Pflegeversicherung gepumpt werden. «Ich glaube, dass dieses System, das wir jetzt haben, nicht zukunftsfähig ist», sagte...

Gröhe: Krankenkassenbeiträge steigen im Schnitt auf 15,7 Prozent

Die Kassen hatten es schon Mitte des Jahres vorhergesagt - nun hat es Gesundheitsminister Gröhe bestätigt: Die Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung steigen um 0,2 Prozentpunkte - und setzen die Kassen unter Druck. Berlin (dpa) - Auf die Arbeitnehmer kommen 2016 höhere Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zu. Wie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) am Freitag in Berlin mitteilte, steigt der durchschnittliche Zusatzbeitrag, den die Arbeitnehmer alleine schultern müssen, voraussichtlich um 0,2 Prozentpunkte auf 1,1 Prozent. Damit erhöht sich der durchschnittliche...

Hebammen bekommen von Kassen höheren Ausgleich für Haftpflicht

Fehler bei der Geburtshilfe können sehr teuer werden, wenn geschädigte Mütter oder Kinder über Jahre versorgt werden müssen. Die Haftpflichtversicherung für Hebammen stieg. Die wehrten sich - zulasten der Krankenkassen. Berlin (dpa) - Nach jahrelangem Streit bekommen freiberufliche Hebammen mit Geburtshilfe einen erhöhten Ausgleich für ihre massiv gestiegenen Haftpflichtversicherungen. Die ersten von rund 3000 dieser Geburtshelferinnen bekamen am Freitag je nach Versicherungshöhe zwischen 3270 Euro für ein halbes und 6540 Euro für ein ganzes Jahr überwiesen. Dies teilte der Spitzenverband der...

GKV: Zahl der freiberuflichen Geburtshelferinnen gestiegen

Das Risiko war den Versicherern zu hoch, die Risikogruppe Hebammen zu unbedeutend. Deswegen schraubten sie deren Berufshaftpflicht in die Höhe - auch zum Ärger der Krankenkassen. Berlin (dpa) - Im Gegensatz zu den Befürchtungen ihrer Berufsverbände ist die Zahl der freiberuflichen Hebammen mit Geburtshilfe im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Waren dies im Oktober 2014 noch 5018 Hebammen, lag die Zahl ein Jahr später bei 5121 und damit um rund zwei Prozent höher. Dies geht aus einer Statistik des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hervor, die der Deutschen...

800 Millionen zusätzlich für Deutschlands Krankenhäuser

Klinikpatienten bekommen ihn täglich zu spüren - den Mangel an Pflegekräften in vielen Häusern. Nun soll eine Geldspritze Abhilfe schaffen. Berlin (dpa) - Bund und Länder haben sich auf ein zusätzliches 800-Millionen-Euro-Programm für die knapp 2000 Krankenhäuser in Deutschland verständigt. Mit 500 Millionen Euro solle der Pflegebereich ab 2017 gestärkt werden, sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) nach einem Bund-Länder-Treffen am Freitag in Berlin. In vielen Krankenhäusern fehlen Schwestern und Pfleger. Mit dem Programm solle die Klinikreform ergänzt werden, die...

Mehr Qualität, weniger OPs - Kabinett stimmt Krankenhausreform zu

Die Krankenhausreform soll Überkapazitäten abbauen, ohne die Versorgung in der Fläche zu mindern. Für die Krankenhausplanung sind weiter die Länder zuständig. Die haben sich hier bisher nicht als Reformmotor hervorgetan. Berlin (dpa) - Eine starke Spitzenmedizin zum Wohl der Patienten, weniger unnötige Operationen, bessere Pflege am Krankenbett. Das sind Kernpunkte der Krankenhausstrukturreform von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), die das Kabinett am Mittwoch auf den parlamentarischen Weg brachte. Um dies zu erreichen, wird unter anderem ein neues Qualitätsmanagement für die rund 2000...