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Gefahr im Krankenhaus: Forscher warnen vor multiresistenten Keimen

Berlin (dpa) - Es ist das Horrorszenario im Krankenhaus: Ein Patient ist mit einem Keim befallen und kein Antibiotikum hilft. Es sind zwar nur wenige Bakterien, gegen die die Medizin keine Mittel mehr hat. Doch sobald ein Befall in einer Klinik bekanntwird, schrillen alle Alarmglocken. Wie in Kiel, wo im Universitätsklinikum im Januar 31 Patienten positiv auf den gefährlichen Erreger Acinetobacter baumannii getestet wurden. Oder jüngst in Düsseldorf, wo auf einer Kinder-Intensivstation Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) bei mehreren Säuglingen nachgewiesen wurden. Wie viele Patienten...

Sterbehilfe: Vereinsverbot - und sonst bleibt alles beim Alten?

Berlin (dpa) - Die erhoffte breite gesellschaftliche Debatte über das Thema Sterben und Sterbehilfe mag bisher ausgeblieben sein. Doch eines ist den Fraktionen im Bundestag seit dem vergangenen Jahr gelungen: Sterben wurde ein gutes Stück aus der Tabuzone geholt, aus den Sterbezimmern zu Hause, in den Hospizen, den Altenheimen oder in den Krankenhäusern. Die Orientierungsdebatte des Bundestages im vergangenen November und die zum Teil sehr persönlichen Erzählungen der Abgeordneten haben deutlich gemacht, dass jeder direkt oder indirekt betroffen ist oder sein kann. Sehr schnell herrschte...

BKK Gesundheitsreport: Psychische Leiden verursachen längere Arbeitsunfähigkeitszeiten – Menschen in den Regionen sind unterschiedlich krank

Faktenblatt BKK Gesundheitsreport 2014 – Gesundheit in Regionen Seite 1 von 8 Faktenblatt BKK Gesundheitsreport 2014 Schwerpunktthema: Gesundheit in Regionen Altersstruktur der BKK Versicherten nach Bundesland und Geschlecht BKK Versicherte in Baden-Württemberg und Bayern am jüngsten Bundesweit sind die männlichen BKK Versicherten im Durchschnitt etwas mehr als 1 Jahr jünger als die weiblichen. Dieser Unterschied zeigt sich auch auf Ebene der einzelnen Bundesländer, wobei der Ge- schlechtsunterschied zwischen 1,0 Jahren (Bremen) und 2,4 Jahren (Sachsen-Anhalt)...

Pressekonferenz zum BKK Gesundheitsreport

Faktenblatt BKK Gesundheitsreport 2014 – Gesundheit in Regionen Seite 1 von 8 Faktenblatt BKK Gesundheitsreport 2014 Schwerpunktthema: Gesundheit in Regionen Altersstruktur der BKK Versicherten nach Bundesland und Geschlecht BKK Versicherte in Baden-Württemberg und Bayern am jüngsten Bundesweit sind die männlichen BKK Versicherten im Durchschnitt etwas mehr als 1 Jahr jünger als die weiblichen. Dieser Unterschied zeigt sich auch auf Ebene der einzelnen Bundesländer, wobei der Ge- schlechtsunterschied zwischen 1,0 Jahren (Bremen) und 2,4 Jahren (Sachsen-Anhalt)...

Keine Preiserhöhungen: Auch deutsche Pharmakonzerne beugen sich Trump

Der US-Präsident prangert immer wieder teure Medikamente an - und immer mehr Pharmakonzerne geben nach. Deutsche Unternehmen verzichten nun ebenfalls auf Preiserhöhungen, um keinen Ärger zu provozieren. Für Patienten könnte das langfristig auch gefährlich werden. Frankfurt/Main (dpa) - Nach harscher Kritik von Präsident Donald Trump an hohen Medikamentenpreisen in den USA machen jetzt auch deutsche Pharmakonzerne Zugeständnisse. Sie folgen einer Reihe von Branchen-Schwergewichten, die auf Preiserhöhungen in Amerika verzichten, um Trump nicht zu provozieren. Was für Patienten...

Milliardenpaket gegen Pflegenotstand - Anreize für mehr Fachkräfte

Lange wurde in der Krankenpflege Personal abgebaut - zugunsten von Arztstellen. Und Pflege wurde schlecht bezahlt. Gegenmaßnahmen reichten bisher nicht aus. Minister Spahn nimmt einen neuen Anlauf. Berlin (dpa) - 13 000 Stellen mehr in der stationären Altenpflege, eine Mindestzahl an Pflegestellen im Krankenhaus, mehr Geld und bessere Leistungen für Pflegende: Das Bundeskabinett hat ein Milliardenprogramm gegen den Pflegenotstand auf den Weg gebracht. Bezahlt werden soll es überwiegend von der gesetzlichen Krankenversicherung. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprach nach...

Spahn: Pflege ist kein Markt wie jeder andere

Kommt das Geld für die Pflege Heimbewohnern und Fachkräften zugute? Oder gelingt es Investoren, sich stattliche Renditen zu sichern? Die Diskussion ist angesichts fehlender Fachkräfte wieder entbrannt. Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich gegen überbordende Gewinnziele in der Pflege auf Kosten von Personal und Pflegebedürftigen gewandt. «Pflege ist kein Markt wie jeder andere», schrieb der CDU-Politiker in einem Beitrag für das «Handelsblatt» (Donnerstag). Private Anbieter seien für einen funktionierenden Wettbewerb unabdingbar und leisteten einen...

Bessere Patientenversorgung kostet 600 Millionen - höhere Beiträge?

Berlin (dpa) - Gesetzlich Versicherte sollen für die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geplante Leistungsverbesserung keine höheren Beiträge zahlen müssen. Spahn will die ärztliche Versorgung von Kassenpatienten in den kommenden Jahren durch gesetzliche Maßnahmen schneller und besser machen. Wie es am Montag in Berlin im Gesundheitsministerium hieß, sollen die Verbesserungen die gesetzlichen Kassen zwischen 500 Millionen und 600 Millionen Euro kosten. Hinzu sollen später noch weitere 600 Millionen Euro für die Anhebung des Zuschusses für Zahnersatz von 50 auf 60 Prozent kommen. ...

Prüfen, Rufen, Drücken: Betriebskrankenkassen wollen Notfallwissen stärken

Mehr als 50.000 Menschen erleiden in Deutschland pro Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Nur zehn Prozent der Betroffenen überleben. Nach nur drei bis fünf Minuten ohne Blutfluss beginnt das Gehirn unwiederbringlich zu sterben. Eine wichtige Zeit, in der auch Laien mit einer sofortigen Herzdruckmassage Leben retten können, bevor der Rettungsdienst am Notfallort eintrifft. Die Angst, etwas falsch zu machen, verhindert allerdings oft die notwendige Ersthilfe. Nur 37 Prozent trauen sich im Ernstfall eine Herzdruckmassage zu. Auf dieses Missverhältnis wollen die...

Pflegebeitrag soll steigen - Arbeitgeber fordern Beitragsbremse

Die Gesellschaft wird älter - die Kosten für die Pflege steigen. Also klettern auch die Beiträge. Die Wirtschaft macht sich Sorgen, wohin die Reise längerfristig geht. Berlin (dpa) - Die Beitragszahler sollen ab 1. Januar 2019 tiefer für die Pflegeversicherung in die Tasche greifen müssen. Das Bundeskabinett will dafür an diesem Mittwoch eine Erhöhung des Beitragssatzes um 0,5 Prozentpunkte beschließen. Derzeit liegt er bei 2,55 Prozent des Bruttoeinkommens, für Beitragszahler ohne Kinder bei 2,8 Prozent. Der Pflegebeitrag erhöht sich somit bei einem Bruttolohn von 2000 Euro im kommenden...