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Versorgungsstärkungsgesetz: Mehr Ärzte aufs Land

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will mit seinem «Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung» (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz) die Verteilung der Ärzte in Deutschland verändern. Überversorgung in Ballungsräumen soll entzerrt, Unterversorgung in ländlichen Regionen behoben werden. Zentrale Punkte: - Durch stärkere, vor allem finanzielle Anreize sollen Ärzte für eine Niederlassung in unterversorgten, strukturschwachen Gebieten gewonnen werden. - Künftig soll eine Praxis in einem überversorgten Gebiet nur dann nachbesetzt werden, wenn dies...

Krankenkasse: 85 Prozent der Rücken-OPs nicht notwendig

Hamburg/Berlin (dpa) - In Deutschland werden nach Einschätzung der Techniker Krankenkasse (TK) viel zu viele Rückenoperationen vorgenommen. «85 Prozent der Rücken-Eingriffe haben sich nach einer Zweitmeinung als unnötig herausgestellt», erklärte der Leiter des TK-Versorgungsmanagements, Klaus Rupp, am Donnerstag. Das habe eine aktuelle Auswertung des Modellprojekts «Zweitmeinung vor Wirbelsäulen-Operationen» ergeben. TK-Versicherte können sich bei diesem Projekt vor einem Eingriff kostenlos innerhalb von zwei Tagen eine professionelle zweite Meinung bei einem Team von Spezialisten einholen....

Versorgungsstärkungsgesetz – BKK fordern Kassenbeteiligung im Innovationsausschuss

Die Betriebskrankenkassen begrüßen grundsätzlich die Intention des Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG), eine bedarfsgerechte, flächendeckende und gleichwohl qualitativ hochwertige medizinische Versorgung sicherzustellen. Aus Sicht der BKK wird das Ziel, den Patienten zielgerichtete, innovative Versorgungsangebote zu ermöglichen, jedoch nur teilweise erreicht. Anlässlich der heutigen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages bekräftigen sie ihre Kritik an der Ausgestaltung des Innovationsfonds. „Voraussetzung für ein Gelingen des Innovationsfonds ist, dass Krankenkassen...

Joint Action: Driving mental health at work in EU Fachkonferenz in Berlin zeigt Präventions-Wissen in Europa

In Europa wurde die „Joint Action“ Initiative zur Verbesserung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz auf den Weg gebracht, um vorhandenes, aber bisher nicht genutztes Präventions-Wissen zu heben. Koordiniert durch den BKK Dachverband hat eine EU-Arbeitsgruppe Best-Practice-Programme in Europa ermittelt, von denen alle anderen lernen können. Ergebnisse dieser auf insgesamt drei Jahre ausgelegten Initiative werden seit gestern bei einer zweitägigen europäischen Fachtagung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt. Der BKK Dachverband stellt in diesem...

Gesetz für mehr Gesundheitsvorsorge und Impfschutz passiert Bundesrat

Berlin (dpa) - Der Bundesrat hat Regeln für eine verbesserte Gesundheitsvorsorge und mehr Impfschutz für die 70 Millionen Krankenversicherten beschlossen. Das Präventionsgesetz nahm damit am Freitag in Berlin die letzte Hürde. Die Gesundheitsförderung soll direkt im Lebensumfeld der Versicherten gestärkt werden, etwa in der Kita, der Schule, am Arbeitsplatz und im Pflegeheim. Insgesamt sollen die gesetzlichen Krankenkassen vom kommenden Jahr an 7 Euro statt bislang 3,09 Euro pro Versichertem und Jahr für Gesundheitsförderung ausgeben. Die jährlichen Mehrkosten zulasten der Kranken- und...

Reform des Morbi-RSA muss auf die politische Agenda

Die derzeitige Ausgestaltung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) führt zu eklatanten Wettbewerbsverzerrungen. Eine Reform des Morbi-RSA ist daher zwingend notwendig und muss in der Koalitionsverhandlung von CDU, CSU und SPD berücksichtigt werden. Sollten die Verhandler dies ignorieren, werden faire Wettbewerbsbedingungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht erreicht. Es kann nicht angehen, dass die Politik sehenden Auges toleriert, dass die AOKen seit Jahren erheblich mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds erhalten, als sie zur Versorgung ihrer...

BKK Dachverband: Ausbildungsjahr startet – 7,6 Prozent mehr SoFa-Azubis als 2017

326 junge Menschen – und damit 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr - beginnen im August beziehungsweise im September 2018 ihre Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten, kurz „SoFa“ genannt. „Damit wir unsere Versicherten in einem immer komplizieren gewordenen System der deutschen Sozialversicherung auch künftig serviceorientiert und fachkundig betreuen können, setzen wir auf gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sozialversicherungsfachangestellte haben einen Beruf mit Zukunft und vielseitige Chancen auf dem stetig wachsenden Gesundheitsmarkt“, so Franz Knieps, Vorstand...

Diagramm 2.2.4 Quelldaten Diagramm 2.2.4 Ambulante Versorgung - Anteile der BKK Versicherten unter 20 Jahre mit Diagnose - die zehn wichtigsten Diagnosen (Berichtsjahr 2016) ICD-10-Code Diagnosebezeichnung Anteile der BKK Versicherten mit Diagnose in Prozent Männer Frauen Gesamt J06 Akute Infektionen an mehreren oder nicht näher bezeichneten Lokalisationen der oberen Atemwege 33.0 33.8 33.4 Z00 Allgemeinuntersuchung und Abklärung bei Personen ohne Beschwerden oder angegebene Diagnose 28.9 29.4 29.1 H52 Akkommodationsstörungen und Refraktionsfehler 17.3 20.2 18.7 Z27 Notwendigkeit...

Diagramm 2.2.6 Quelldaten Diagramm 2.2.6 Ambulante Versorgung - Anteile der BKK Versicherten 65 Jahre und älter mit Diagnose - die zehn wichtigsten Diagnosen (Berichtsjahr 2016) ICD-10-Code Diagnosebezeichnung Anteile der BKK Versicherten mit Diagnose in Prozent Männer Frauen Gesamt I10 Essentielle (primäre) Hypertonie 70.7 71.0 70.9 E78 Störungen des Lipoproteinstoffwechsels und sonstige Lipidämien 48.4 47.6 48.0 H52 Akkommodationsstörungen und Refraktionsfehler 37.0 39.9 38.6 M54 Rückenschmerzen 31.8 38.8 35.5 Z25 Notwendigkeit der Impfung [Immunisierung] gegen andere einzelne...

Diagramm 4.2.1 Quelldaten Diagramm 4.2.1 Arzneimittelverordnungen - Anteile der BKK Versicherten mit Verordnung nach Altersgruppen und Geschlecht (Berichtsjahr 2016) Altersgruppen in Jahren Anteil der BKK Versicherten mit Verordnung in Prozent Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt < 5 88.4 87.7 88.0 5–9 77.7 77.2 77.5 10–14 60.3 64.1 62.2 15–19 50.6 76.6 63.0 20–24 47.5 68.2 57.2 25–29 49.0 66.0 57.1 30–34 53.2 68.8 60.8 35–39 58.1 71.2 64.9 40–44 62.9 72.8 68.0 45–49 67.0 75.8 71.4 50–54 72.8 80.3 76.5 55–59 79.3 84.1 81.7 60–64 84.6 87.5 86.0 65–69 87.8 89.4 88.6 70–74...