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BSG Urteil: Gesetzgeberischer Wille bestätigt - mehr Planungssicherheit

Gestern hat das Bundessozialgericht (BSG) in einem Revisionsverfahren darüber entschieden, dass der Jahresausgleichsbescheid 2013 des Bundesversicherungsamtes (BVA) bei Zuweisungen für Auslandsversicherte aus dem Morbi-RSA rechtmäßig ist. Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes zum gestrigen Urteil: „Das BSG hat mit seiner Entscheidung den gesetzgeberischen Willen bestätigt und schafft damit nun – kurz vor den Haushaltsplanungen für das nächste Jahr – mehr Planungssicherheit für die 118 gesetzlichen Krankenkassen. Das Urteil zeigt, dass man sich auf die Sozialgerichtsbarkeit verlassen...

Ersatzkassen: Reform des Krankenkassen-Finanzausgleichs noch 2017

Berlin (dpa) - Die Ersatzkassen haben ihre Forderung nach einer Reform des Finanzausgleichs unter den Krankenkassen noch in dieser Legislaturperiode bekräftigt. Der Risikostrukturausgleich (RSA) benachteilige viele Krankenkassen, sagte die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (vdek), Ulrike Elsner, am Mittwoch in Berlin. Sie rechnete vor, dass die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOKen) derzeit durch den RSA 1,3 Milliarden Euro mehr im Jahr einnähmen als die Ersatzkassen, was nicht mehr durch falsches Management zu erklären sei. Der RSA, der 1994 eingeführt wurde, müsse dringend...

BKK Dachverband: Der Countdown läuft für den Deutscher Unternehmenspreis Gesundheit 2017 – Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2016

Der Countdown läuft. In 17 Tagen endet die Bewerbungsfrist für den Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit 2017 . Zum neunten Mal vergibt der BKK Dachverband den Preis an Unternehmen und Organisationen, die sich besonders für die Gesundheit ihrer Belegschaften engagieren. Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes ermuntert die Unternehmen: „Wir möchten von Ihren Aktivitäten hören, lernen und gern gemeinsam mit Ihnen darüber informieren. Scheuen Sie sich nicht, sich zu bewerben.“ Die Bewerber gehen in sechs Kategorien an den Start: Industrie, Handel/Transport/Verkehr, Gesundheits- und...

Gesundheitsministerium: Krankenkassen mit 16 Milliarden im Plus

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben in den ersten drei Quartalen des Jahres einen Überschuss von 1,55 Milliarden Euro erzielt. Damit steigen die Finanzreserven der Krankenkassen auf mehr als 16 Milliarden Euro, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres gab es dagegen noch ein Defizit von 359 Millionen Euro. Den Angaben zufolge standen in den ersten neun Monaten 2016 Einnahmen von rund 167,65 Milliarden Euro Ausgaben von rund 166,10 Milliarden Euro gegenüber. Im ersten Halbjahr 2016 erreichten die Krankenkassen einen...

Reinigungskräfte mit den meisten Fehltagen wegen Krankheit

Die Digitalisierung setze die Menschen unter Druck, heißt es immer wieder. Am Krankenstand ist dies aktuell noch nicht ablesbar. Reinigung, Verkehr, Logistik - hier lauern die größten Krankheitsrisiken. Berlin (dpa) - Reinigungskräfte sind am häufigsten krank - Beschäftigte im IT-Bereich dagegen besonders selten. Das zeigt der am Dienstag in Berlin vorgestellte «Gesundheitsreport 2016» des BKK-Dachverbands. Demnach waren 2015 mit 23 durchschnittlichen Fehltagen Reinigungskräfte die Spitzenreiter beim Krankenstand - gefolgt von Verkehrs- und Logistikangestellten mit 22 Tagen und Angehörigen...

Krankenkassen kritisieren Gröhe für Eingriffe in die Selbstverwaltung

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben die von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplanten Eingriffe in das Selbstverwaltungsrecht im Gesundheitswesen scharf kritisiert. «Wenn bei einem einzelnen Verband etwas grundlegend schiefläuft, dann muss dort gehandelt werden», sagten die Verwaltungsratsvorsitzenden des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Uwe Klemens und Volker Hansen, der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund sind seit längerem beklagte Unregelmäßigkeiten und Querelen bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Gröhe will mit dem...

Hospiz- und Palliativgesetz: Sterbenskranke nicht allein lassen

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will die Versorgung sterbenskranker Menschen verbessern. Sein Hospiz- und Palliativgesetz regelt die ambulante Versorgung Sterbender in der häuslichen Umgebung sowie die stationäre Versorgung in Hospizen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern neu. Dafür sollen die gesetzlichen Krankenkassen voraussichtlich zusätzliche 200 bis 300 Millionen Euro in die Hand nehmen. Eckpunkte sind: - Zur Stärkung der Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeheimen und Krankenhäusern wird Sterbebegleitung ausdrücklicher Bestandteil des...

Zahl des Monats November 2015

47,5% aller AU-Tage bei den BKK Versicherten 1 werden im Jahr 2014 durch Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von mehr als 6 Wochen verursacht. Das bedeutet, dass fast jeder zweite Arbeitsunfähigkeitstag auf eine Langzeiterkrankung zurückzuführen ist. Die Langzeiterkrankungen machen allerdings nur 4,2% aller AU-Fälle aus. Die Mehrzahl der AU-Fälle (66,2%) sind Kurzzeiterkrankungen von einer Kalenderwoche oder geringerer Dauer (vgl. Abb. 1). Langzeiterkrankungen verursachen in allen Leistungsbereichen hohe Kosten. Insbesondere die Muskel- und Skeletterkrankungen sowie die psychischen...

Experte sagt auch 2017 steigende Krankenkassenbeiträge voraus

Berlin (dpa) - Nach einem Anstieg der Krankenkassenbeiträge 2016 müssen gesetzlich Versicherte nach einer Expertenschätzung auch weiter mit Steigerungen rechnen. Im kommenden Jahr dürfte der Durchschnittsbeitrag laut offizieller Schätzung zunächst um 0,2 Prozentpunkte auf 15,7 Prozent steigen. Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem sagte der «Bild»-Zeitung, im Jahr danach sei eine weitere Steigerung um 0,3 Prozentpunkte realistisch. Grund sei die Kostenentwicklung. «Bei eigentlich allen großen Kostenblöcken gehen die Ausgaben deutlich nach oben», sagte Wasem. «Ich rechne 2017 mit Mehrausgaben...

Laumann: Hilfsmittel für Patienten auf technischen Standard bringen

Berlin (dpa) - Der Patienten-Beauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), hat die Krankenkassen aufgefordert, ihr Angebot an Hilfsmitteln dem heutigen technischen Stand anzupassen. Er behalte sich weiter vor, die Tauglichkeit der angebotenen Hilfsmittel für Patienten wie Rollstühle, Rollatoren oder Windeln zu testen, sagte Laumann der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund sind anhaltende Beschwerden von Patientenverbänden, dass die angebotenen Windeln für Menschen mit Blasenschwäche zum Teil unzureichend seien. Die Betroffenen klagten darüber, dass die Windeln nach kurzer Zeit...