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Immer mehr Väter bleiben mit krankem Kind zu Hause

Hamburg (dpa) - Wenn ihr Kind krank ist, bleiben immer mehr Väter zu Hause. Innerhalb der letzten fünf Jahre habe sich ihr Anteil nahezu verdoppelt, teilte die DAK-Krankenkasse am Donnerstag in Hamburg mit. Rund 90 000 DAK-Versicherte reichten 2014 Anträge für das sogenannte Kinderpflege-Krankengeld ein, fast 20 Prozent der Antragsteller waren Väter. 2009 waren es nur 10 Prozent. Das gehe aus einer aktuellen Statistik der DAK hervor. «Auch wenn die Frauen immer noch deutlich öfter zu Hause bleiben, zeigt die moderne Familienpolitik langsam Wirkung», sagte DAK-Pressesprecher Jörg Bodanowitz. ...

BKK-Finanzexperte im Schätzerkreis vertreten

BKK Dachverband e.V. Zimmerstraße 55 10117 Berlin Ansprechpartnerin Sabine Teller Pressereferentin TEL (030) 2700406 305 FAX (030) 2700406 111 sabine.teller@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 13. Oktober 2014 BKK-Finanzexperte im Schätzerkreis vertreten Zum nächsten Sitzungstermin am 15. Oktober 2014 wird Dr. Wolfgang König vom BKK Dachverband e.V. dem Schätzerkreis des Bundesversicherungsamt angehören. Der Finanzexperte berät als Vertreter der Kooperationsgemeinschaft unternehmensnaher Krankenkassen (kuk) die Behörde dabei, eine Prognose...

Start für den Deutscher Unternehmenspreis Gesundheit 2017

Ab sofort können sich Betriebe beim „Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit 2017“ bewerben. Zum neunten Mal wird der Wettbewerb vom BKK Dachverband ausgeschrieben. Gesucht werden Unternehmen die durch gezielte Maßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement ihre Belegschaft „fit“ halten und machen wollen. „Firmen sollten alle Möglichkeiten nutzen, die Leistungsfähigkeit ihrer Mitglieder langfristig zu erhalten. Es gibt viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel die ergonomische Anpassung des Arbeitsplatzes, flexible Arbeitszeitmodelle und Pausenregelungen, eine gesundheitsbewusste...

Huml kritisiert Monopol des GKV-Spitzenverbands brechen

Berlin/München (dpa) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) als realitätsfern und zentralistisch kritisiert. «Das Monopol des GKV-Spitzenverbands auf Bundesebene hat sich nicht bewährt», sagte die CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Der GKV-Spitzenverband ist die Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Vom GKV-Spitzenverband abgeschlossene Verträge gelten für alle Krankenkassen, deren Landesverbände und damit praktisch für alle 70...

Paritätsdebatte: Wettbewerbsneutralität der Arbeitgeber sicherstellen

Anlässlich der aktuellen Debatte um die Wiedereinführung des vollständig paritätisch finanzierten Beitragssatzes in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) betont der BKK Dachverband, dass es nicht zu wahlpolitischen Schnellschüssen kommen darf. „Sollte die paritätische Finanzierung auf der politischen Agenda stehen“, so Franz Knieps, „ist die hälftige Beteiligung der Arbeitgeber an den kassenindividuellen Zusatzbeitragssätzen der falsche Weg. Hier muss man die Konsequenzen weiter denken“. Denn mit dem Argument der Lohnnebenkosten könnte es dazu kommen, dass Arbeitgeber Druck auf die...

Ärztepräsident Montgomery nennt Terminservicestellen «Flop»

Berlin (dpa) - Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery sieht die seit Jahresbeginn vorgeschriebenen Terminservicestellen für Patienten als gescheitert an. «Das Modell der Terminservicestellen ist ein Flop», sagte er der «Rheinischen Post» (Montag). So wie sie konstruiert seien, mit hohem EDV-Aufwand, werde man sie wahrscheinlich bald wieder einstampfen müssen. Die Patienten nähmen die Terminservice-Stellen kaum in Anspruch, kritisierte Montgomery. «61 000 Anfragen im ersten Halbjahr - das ist so gut wie nichts.» Er plädiere aber nicht dafür, den Service ganz abzuschaffen, sagte der Präsident...

Aufsicht: Viele Kassenverträge für Arzt-Diagnosen rechtswidrig

Berlin (dpa) - Viele Verträge zwischen Krankenkassen und Ärzten zur besseren Dokumentation von Patientendiagnosen sind nach Erkenntnissen des Bundesversicherungsamtes rechtswidrig. Wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Mittwoch) berichtete, hat die zuständige Aufsichtsbehörde inzwischen die betreffenden Kassen aufgefordert, rechtswidrige Vertragsinhalte unverzüglich zu beseitigen oder die Verträge zu kündigen. Hintergrund dieser Überprüfung durch das Bundesversicherungsamt waren Berichte aus dem vergangenen Jahr über Mauscheleien bei der Dokumentation von Diagnosen zugunsten der...

Digitalgipfel: Patienten sollen Gesundheitsdaten in die Cloud stellen

Ludwigshafen (dpa) - Politiker, Unternehmen und Wissenschaftler haben sich zum Start des Digitalgipfels in Ludwigshafen für eine zügige Vernetzung von Daten im Gesundheitswesen ausgesprochen. «Wir sind jetzt dabei, Krankenhäuser, Arztpraxen und die 70 Millionen gesetzlich Versicherten über ein sicheres Netz miteinander zu verbinden», sagte Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) der «Rhein-Neckar-Zeitung» (Montag). Letzte Sicherheitstests seien erfolgreich abgeschlossen, so dass die erforderliche Technik bis Ende kommenden Jahres flächendeckend in allen Kliniken und Praxen verfügbar...

PKV-Studie: Deutschland bei Gesundheitsversorgung in Europa vorne

Berlin (dpa) - Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steht nach einer neuen Studie des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) an der Spitze in Europa. Das deutsche Gesundheitssystem biete seinen Versicherten im europäischen Vergleich die kürzesten Wartezeiten, den schnellsten Zugang zu innovativen Arzneimitteln, die freie Arztwahl sowie einen umfangreichen Leistungskatalog. Das geht aus einer Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach erhalten 76 Prozent der Patienten hierzulande am selben Tag ...

Arbeitsgemeinschaft warnt vor Risiken bei mehreren Medikamenten

Berlin (dpa) - Die Arbeitsgemeinschaft «Gesundheit 65 Plus» hat vor den Risiken gewarnt, die insbesondere für ältere Menschen bei der regelmäßigen Einnahme von mehreren Medikamenten gleichzeitig entstehen. Dadurch könne der Behandlungserfolg gefährdet, die Lebensqualität vermindert oder die Gefahr von Todesfällen steigen, erklärte die Arbeitsgemeinschaft am Mittwoch in Berlin. Zwischen drei und sieben Prozent aller Krankenhauseinweisungen hätten als Ursache unerwünschte Arzneimittelwirkungen, davon verliefen zwei Prozent tödlich. Dem Gesundheits- und Sozialsystem entstünden auf diese...