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Krankenkassen kritisieren Gröhe für Eingriffe in die Selbstverwaltung

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben die von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplanten Eingriffe in das Selbstverwaltungsrecht im Gesundheitswesen scharf kritisiert. «Wenn bei einem einzelnen Verband etwas grundlegend schiefläuft, dann muss dort gehandelt werden», sagten die Verwaltungsratsvorsitzenden des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Uwe Klemens und Volker Hansen, der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund sind seit längerem beklagte Unregelmäßigkeiten und Querelen bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Gröhe will mit dem...

Hospiz- und Palliativgesetz: Sterbenskranke nicht allein lassen

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will die Versorgung sterbenskranker Menschen verbessern. Sein Hospiz- und Palliativgesetz regelt die ambulante Versorgung Sterbender in der häuslichen Umgebung sowie die stationäre Versorgung in Hospizen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern neu. Dafür sollen die gesetzlichen Krankenkassen voraussichtlich zusätzliche 200 bis 300 Millionen Euro in die Hand nehmen. Eckpunkte sind: - Zur Stärkung der Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeheimen und Krankenhäusern wird Sterbebegleitung ausdrücklicher Bestandteil des...

Zahl des Monats November 2015

47,5% aller AU-Tage bei den BKK Versicherten 1 werden im Jahr 2014 durch Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von mehr als 6 Wochen verursacht. Das bedeutet, dass fast jeder zweite Arbeitsunfähigkeitstag auf eine Langzeiterkrankung zurückzuführen ist. Die Langzeiterkrankungen machen allerdings nur 4,2% aller AU-Fälle aus. Die Mehrzahl der AU-Fälle (66,2%) sind Kurzzeiterkrankungen von einer Kalenderwoche oder geringerer Dauer (vgl. Abb. 1). Langzeiterkrankungen verursachen in allen Leistungsbereichen hohe Kosten. Insbesondere die Muskel- und Skeletterkrankungen sowie die psychischen...

Experte sagt auch 2017 steigende Krankenkassenbeiträge voraus

Berlin (dpa) - Nach einem Anstieg der Krankenkassenbeiträge 2016 müssen gesetzlich Versicherte nach einer Expertenschätzung auch weiter mit Steigerungen rechnen. Im kommenden Jahr dürfte der Durchschnittsbeitrag laut offizieller Schätzung zunächst um 0,2 Prozentpunkte auf 15,7 Prozent steigen. Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem sagte der «Bild»-Zeitung, im Jahr danach sei eine weitere Steigerung um 0,3 Prozentpunkte realistisch. Grund sei die Kostenentwicklung. «Bei eigentlich allen großen Kostenblöcken gehen die Ausgaben deutlich nach oben», sagte Wasem. «Ich rechne 2017 mit Mehrausgaben...

Laumann: Hilfsmittel für Patienten auf technischen Standard bringen

Berlin (dpa) - Der Patienten-Beauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), hat die Krankenkassen aufgefordert, ihr Angebot an Hilfsmitteln dem heutigen technischen Stand anzupassen. Er behalte sich weiter vor, die Tauglichkeit der angebotenen Hilfsmittel für Patienten wie Rollstühle, Rollatoren oder Windeln zu testen, sagte Laumann der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund sind anhaltende Beschwerden von Patientenverbänden, dass die angebotenen Windeln für Menschen mit Blasenschwäche zum Teil unzureichend seien. Die Betroffenen klagten darüber, dass die Windeln nach kurzer Zeit...

Beitrag der Barmer GEK steigt auf 15,7 Prozent

Berlin (dpa) - Der Beitragssatz der Barmer GEK steigt im kommenden Jahr auf 15,7 Prozent. Das beschloss der Verwaltungsrat der zweitgrößten Krankenkasse nach Angaben eines Sprechers am Freitag in Berlin. Derzeit beträgt der Beitragssatz 15,5 Prozent. Die Erhöhung müssen alleine die Versicherten über den Zusatzbeitrag bezahlen. Er steigt von 0,9 auf 1,1 Prozent. Der Anstieg des Beitrags, der aufs Bruttoeinkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze fällig wird, schlägt zum Beispiel bei 2500 Euro Einkommen mit 5 Euro im Monat zu Buche. Nach einem Defizit von 397 Millionen Euro im vergangenen Jahr...

Massenhafte Verfassungsbeschwerde wegen Pflegefonds

Karlsruhe (dpa) - Gegen die Finanzierung des neuen Pflegevorsorgefonds haben 376 Familien Verfassungsbeschwerde eingelegt. Die Beschwerde sei am Mittwoch beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe übergeben worden, teilten der Deutsche Familienverband und der Familienbund der Katholiken mit. Beide Organisatoren unterstützen den Vorstoß. Ein Sprecher des Gerichts bestätigte den Eingang. Seit diesem Jahr gehen 0,1 Prozentpunkte der Beiträge zur Pflegeversicherung in einen Vorsorgefonds, derzeit etwa 1,2 Milliarden Euro pro Jahr. Ab 2035 kann mindestens 20 Jahre lang maximal ein Zwanzigstel des...

204 Mio. Euro – Statement Franz Knieps, Vorstand BKK Dachverband, zur Zahl des Monats Juli 2018

PM 05-07-2018 Statement_Zahl des Monats Juli BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin www.bkk-dv.de Sarah Kramer Unternehmenskommunikation Tel.: (030) 2700406-304 E-Mail Sarah.Kramer@bkk-dv.de Berlin, 5. Juli 2018 204 Mio. Euro – Statement Franz Knieps, Vorstand BKK Dachverband, zur Zahl des Monats Juli 2018: 204 Mio. Euro – mit der Zahl des Monats Juli weist der BKK Dachverband auf die fehlende Transparenz bei den Korrekturbuchungen der gesetzlichen Krankenkassen hin. Diese lagen allein im 1. Quartal 2018 bei einem Volumen von 204...

Gröhe: Krankenhausreform verbessert Klinikfinanzen

Berlin (dpa) - Die geplante Krankenhausreform verbessert nach Einschätzung von Gesundheitsminister Hermann Gröhe die Finanzierung der Kliniken deutlich. Der CDU-Politiker versicherte am Donnerstag bei der ersten Lesung seines Krankenhausstrukturgesetzes im Bundestag, Patienten könnten sich auch künftig auf eine qualitativ hochwertige und gut erreichbare Versorgung im Krankenhaus verlassen. Allerdings können nach seinen Worten gute Versorgung und gute Pflege nur gelingen, wenn das Klinikpersonal nicht dauerhaft überlastet sei. Deshalb sollen 2016 bis 2018 als Sofortmaßnahme 660 Millionen Euro...

Studien zur Gesundheit von Studenten - Daten und Fakten

Berlin (dpa) - Die Techniker Krankenkasse hat im «Gesundheitsreport 2015» unter anderem psychische Probleme ihrer rund 190 000 eigenständig versicherten Studierenden untersucht. Außerdem befragte das Institut Forsa für den «TK-CampusKompass» 1000 repräsentativ ausgewählte Studenten zu ihrem Lebenswandel. Wichtige Ergebnisse 2013/14 im Überblick: - 3 von 10 Studentinnen (29,24 Prozent) in Deutschland bekamen mindestens einmal im Jahr eine psychische Diagnose, bei ihren männlichen Kommilitonen 14,63 Prozent - insgesamt waren 21,36 Prozent der Studierenden betroffen, also mehr als jeder...