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Grippewelle: Krankenstand im Februar 2018 auf Zehn-Jahres-Hoch

Die diesjährige Grippewelle in Deutschland legt weite Teile der Wirtschaft lahm: Laut Statistik der Betriebskrankenkassen (BKK) fallen derzeit jeden Tag durchschnittlich mehr als sechs Prozent der Beschäftigten krankheitsbedingt aus – jeder Dritte davon aufgrund eines grippalen Infekts. Der Krankenstand, also der Anteil der Krankgemeldeten an allen Beschäftigten, erreichte mit 6,2 Prozent im Februar den höchsten Wert seit zehn Jahren. Im Februar sind in Deutschland generell besonders viele Personen von akuten Atemwegserkrankungen betroffen. Deshalb findet sich in diesem Monat immer auch der...

Wissenschaftler empfehlen "Steine statt Brot" - Betriebskrankenkassen enttäuscht über Gutachten zur Fortentwicklung des Risikostrukturausgleichs

Die Betriebskrankenkassen (BKK) sind enttäuscht über die heute veröffentlichten Empfehlungen des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesversicherungsamt zur Weiterentwicklung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (RSA). Das Bündel der vorgelegten Empfehlungen gehe an den tatsächlichen Wettbewerbsverzerrungen zwischen Kassen und Kassenarten vorbei, so Franz Knieps, Vorstand des BKK-Dachverbands, denn die Vorschläge bewegten sich allesamt im technokratischen Umfeld des gegenwärtigen RSA, der diese Probleme erst geschaffen habe. Dies sei auch nicht mit dem Hinweis auf technische...

Krankenkassen: Pflegeangebote für den Alltag immer mehr nachgefragt

Pflegebedürftige sollen möglichst lange selbstständig zu Hause leben können. Das ist ein Ziel der Pflegereformen von Gesundheitsminister Gröhe. Der Bedarf an Alltagsbetreuung wird wachsen. Berlin (dpa) - Die Angebote der Pflegeversicherung für die Betreuung im Alltag sind Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen noch viel zu wenig bekannt. Der Vorstand des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Gernot Kiefer, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Die Pflegeversicherung bietet viel - leider sind Leistungen wie die Unterstützung im Alltag noch zu wenig bekannt. Das ...

Zahl des Monats Februar 2016

bkk_zahl_des_monats_februar_2016_download Zahl des Monats Februar 2016 © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de In dieser Form und mit dieser Datendichte ist der Gesundheitsbericht einzigartig in Deutschland. Neben den Mitgliedskassen des BKK Dachverbandes, haben sich fünf anderen gesetzliche Krankenkassen (AOK Nordost, DAK, IKK Brandenburg und Berlin, Knappschaft, TK), sowie die DGUV und die DRV Berlin-Brandenburg am 3. länderüber- greifenden Gesundheitsbericht Berlin-Brandenburg beteiligt. Insgesamt wurden so Gesundheitsdaten von etwa 1,6 Millionen Menschen in die Auswertung...

Zahl des Monats Januar 2018

Im Juni 2017 wurden im Auftrag des BKK Dachverbands in einer deutschlandweiten und repräsentativen Umfrage insgesamt 3.000 Beschäftigte zu den Themen Digitalisierung, Arbeit und Gesundheit befragt. Unter anderem sollten die Berufstätigen angeben, wie sie im Falle einer Erkältung an Arzneimittel kommen wollen. Zur Wahl standen der persönliche Gang zur Apotheke mit dortiger Beratung oder die digitale Übermittlung eines Rezepts und der Versand der Arzneimittel nach Hause. Fast die Hälfte der Befragten (45,8%) würde die Beschaffung über den Versandhandel bevorzugen. Dabei sind weder zwischen...

Zahl des Monats Oktober 2017

1,5 Beitragssatzpunkte beträgt die Spanne zwischen dem aktuell höchsten und dem aktuell niedrigsten Arbeitnehmerbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Damit ist die Spanne seit Einführung des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) im Jahr 2009 ungefähr gleichgeblieben. Im Jahr 2008, also im Jahr vor der Einführung des Morbi-RSA, betrug sie 1,65 Beitragssatzpunkte. Die Abbildung zeigt auch, dass lediglich die Ortskrankenkassen in etwa auf dem Beitragssatzniveau von 2008 verharren. Bei allen anderen Kassenarten sind die Werte im Vergleich zum Jahr 2008...

Kassenmanager brauchen Planungssicherheit – Politik darf Probleme nicht aussitzen

Faa BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin Pressesprecherin Christine Richter TEL (030) 2700406-301 FAX (030) 2700406-222 christine.richter@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 20. April 2016 Kassenmanager brauchen Planungssicherheit – Politik darf Probleme nicht aussitzen Der BKK Dachverband wehrt sich gegen Korrekturen des Risikostrukturausgleichs durch Gerichte und Behörden, die das gesetzgeberisch Gewollte konterkarieren und Krankenkassen in ihrer Existenz gefährden. Daher sei die Politik zum soforti- gen Eingreifen gefordert. ...

Krankenkassen skeptisch über zusätzliche Milliarden im Wahljahr

Die Reformen von Gesundheitsminister Gröhe sind mit spürbaren Kosten verbunden. Die Gefahr ist groß, dass auch deshalb die Zusatzbeiträge für Versicherte im Wahljahr 2017 steigen. Zusätzliches Geld muss her. Berlin (dpa) - Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) sieht vorerst keine Notwendigkeit, zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen zusätzliche Milliarden aus dem Gesundheitsfonds zu nehmen. Die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, sagte der Deutschen Presse-Agentur, diese Kosten für die Asylsuchenden würden in den ersten 15 Monaten von den...

BKK-Dachverband: Ungerechter Finanzausgleich bedingt Kassensterben

Berlin (dpa) - Der Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) rechnet in den kommenden Jahren mit einem weiteren massiven Krankenkassensterben. Der Grund liege in der «systematischen Benachteiligung» einiger Kassenarten durch den gegenwärtigen Finanzausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen, sagte der Vorstandsvorsitzende des BKK-Dachverbandes, Franz Knieps, der Deutschen Presse-Agentur. Dies führe wiederum zu massiven Wettbewerbsverzerrungen. Nach einer bislang unveröffentlichten Krankenkassenanalyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO, die der dpa vorliegt, wird sich mittel-...

Regierung will bei besonders teuren Arzneien Preisbremse ziehen

Kurze Zeit war es ruhiger geworden im Dauerstreit zwischen Kassen und Pharma-Firmen um zu hohe Arzneimittelpreise. Zuletzt nahm der Unmut wieder deutlich zu. Minister Gröhe will beschwichtigen. Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will bei besonders teuren Arzneimitteln stärker in die Preisbildung eingreifen. Übersteigt ein Präparat kurz nach Markteinführung einen bestimmten Höchstumsatz, soll der Preis in einem gewissen Umfang gesenkt werden können. Dies ist eines der Ergebnisse des anderhalbjährigen Dialogs über die Zukunft der Pharma-Industrie, die Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) am...