SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

DGB: Pflege muss bezahlbar bleiben

Gesundheitsminister Gröhe will das Leistungssystem der Pflegeversicherung ummodeln. Es soll genauer und damit gerechter werden - für Pflegebedürftige und Pflegende. Berlin (dpa) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat eine jährliche Anpassung aller Pflegeleistungen gefordert. Die im Entwurf zum zweiten Pflegestärkungsgesetz angepeilte Prüfung einzelner Leistungsbereiche erst im Jahr 2020 sei aus Sicht des DGB unverständlich, erklärte Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Dienstag in Berlin. Zu diesen Bereichen gehöre unter anderem die Tag- und Nachtpflege (teilstationäre Versorgung) oder...

Kasse: Arzneimittelmarkt-Reform bringt zu wenig Einsparungen

Die vor vier Jahren eingeführte Preisbremse für Arzneimittel funktioniert laut Techniker Krankenkasse nicht richtig. 2014 sei zu wenig eingespart worden. Die Halbjahreszahlen des Gesundheitsministeriums lassen für 2015 auf Besseres hoffen. Berlin (dpa) - Die Techniker Krankenkasse (TK) dringt auf deutliche höhere Einsparungen bei Arzneimittelverordnungen. Die Arzneimittelmarkt-Reform (AMNOG) habe auch im vierten Jahr ihr Ziel deutlich verfehlt. Geplant seien Einsparungen bei Verordnungen von zwei Milliarden Euro jährlich. 2014 seien gerade einmal 320 Millionen erreicht worden, erklärte der...

Studie: Pflegebeitrag muss weiter steigen - Unmut bei Altenpflegern

Immer mehr Pflegebedürftige lassen den Bedarf an motivierten Pflegekräften weiter steigen. Eine neue Erhebung zeigt: Die Versicherten müssen dafür künftig wohl deutlich tiefer in die Tasche greifen. Berlin (dpa) - Angesichts immer zahlreicherer Pflegebedürftiger muss der Beitragssatz der Pflegeversicherung einer neuen Studie zufolge bis zum Jahr 2045 von 3,05 auf 4,25 Prozent steigen. Das wären für ein heutiges Durchschnittseinkommen fast 550 Euro mehr im Jahr, wie die Bertelsmann Stiftung am Mittwoch in Gütersloh mitteilte. Eingerechnet dabei ist, dass es mehr...

Zahl des Monats Dezember 2016

bkk_zahl_des_monats_dezember_2016_download Zahl des Monats Dezember 2016 © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de Mio. Euro für Prävention, Gesundheitsförderung und Selbsthilfe51 Das Präventionsgesetz entfaltet seine Wirkung! Mit einem Ausgabenvolumen von über 51 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2016 steigerten die Betriebskrankenkassen (BKK) im Vergleich zum Vorjahres- zeitraum ihre Ausgaben in der Prävention, Gesundheitsförderung und Selbsthilfe fast um die Hälfte. Im Bereich der individuellen Prävention halten die BKK mit 22 Mio. Euro weiterhin die Führung im Kassenartenvergleich....

Schlammschlacht um Kassenausgleich schadet solidarischer Krankenversicherung – BKK fordert schnelle Reform falscher Anreize

Faa BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin Christine Richter Pressesprecherin TEL (030) 2700406-301 FAX (030) 2700406-222 christine.richter@bkk-dachverband.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 11. Oktober 2016 Schlammschlacht um Kassenausgleich schadet solidarischer Krankenversicherung – BKK fordert schnelle Reform falscher Anreize Die aktuelle, durch die jüngsten Medienberichte angestoßene, Debatte um den kassenartenübergreifenden Risikostrukturausgleich ist in eine Schlamm- schlacht abgeglitten. Dies konstatierte der Vorstand des BKK-Dachverbands, ...

Wo Mitarbeiter-Gesundheit Chefsache ist

BKK Dachverband e.V. Zimmerstraße 55 10117 Berlin Ansprechpartnerin Sabine Teller Pressereferentin TEL (030) 2 700 406 305 FAX (030) 2 700 406 111 sabine.teller@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 4. Dezember 2013 - Sperrfrist 16.00 Uhr- Wo Mitarbeiter-Gesundheit Chefsache ist „Deutscher Unternehmenspreis Gesundheit 2013“ geht an zehn Firmen mit Vorbildcharakter Fachkräftemangel, älter werdende Arbeitnehmer, steigende Zahlen krankheitsbedingter Ausfalltage durch psychische Erkrankungen – für die Sicherstellung kontinuierlicher ...

Studie: Ärzte röntgen bei Rückenbeschwerden vorschnell und zu oft

Gütersloh(dpa) - Rückenschmerzgeplagte Patienten werden einer neuen Studie zufolge noch immer zu häufig geröntgt oder in den Tomographen geschoben. Die meisten Patienten überschätzen dabei den medizinischen Nutzen von bildgebenden Verfahren bei Rückenschmerzen, so das Ergebnis einer am Dienstag vorgestellten Studie mitsamt Patientenumfrage der Bertelsmann-Stiftung. Demnach geht jeder fünfte Versicherte mindestens einmal im Jahr wegen Rückenschmerzen zum Arzt. Auch wenn die Zahl der Röntgenuntersuchungen bei Rückenbeschwerden seit 2009 leicht rückläufig ist, halten die Experten der...

Forscher mahnen mehr Masern-Impfungen an

Berlin (dpa) - Kleinkinder in Deutschland sind aus Forschersicht noch immer unzureichend gegen Masern geimpft. Nur 63 Prozent der Kinder erhalten vor ihrem zweiten Geburtstag die nötige Doppel-Impfung, wie Wissenschaftler vom Versorgungsatlas am Donnerstag mitteilten. Mehr als 73 000 Kleinkinder der Geburtsjahrgänge 2009 bis 2012 sind demnach nicht gegen Masern geschützt. Zwischen einzelnen Regionen in Deutschland gibt es große Unterschiede, teilweise sinken die Impfquoten. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) nennt diese Entwicklung «besorgniserregend» und fordert eine...

Krankenkassenbeitrag bleibt stabil

Es schien so normal wie Weihnachten und Neujahr - steigende Krankenkassenbeiträge. 2017 soll das anders sein. Kritiker vermuten dahinter ein wahltaktisches Manöver. Berlin (dpa) - Die gesetzlich Krankenversicherten bleiben im kommenden Jahr voraussichtlich von steigenden Beiträgen verschont. Das geht aus der Prognose des Schätzerkreises beim Bundesversicherungsamt hervor, die die Behörde am Donnerstag in Bonn veröffentlichte. Denn der Zusatzbeitrag, den die Arbeitnehmer allein zahlen müssen, kann laut Schätzung bei 1,1 Prozent bleiben. Er kommt zum allgemeinen Beitrag dazu. Dieser ist auf...

Krankenkassen: Ein Drittel der neuen Arzneien ohne Zusatznutzen

Berlin (dpa) - Jedes dritte neue Medikament bringt nach Einschätzung der gesetzlichen Krankenkassen keinen zusätzlichen Nutzen für Patienten. Die sechs Jahre alte Arzneimittelmarktreform sollte daher überarbeitet werden.Krankenkassen und Pharmahersteller haben laut Funke Mediengruppe (Mittwoch) seit 2012 für 129 Medikamente Preisverhandlungen geführt, wobei nur 44 dieser Präparate einen klar nachweisbaren zusätzlichen Nutzen hatten. Ein weiteres Drittel oder 41 Präparate hatte überhaupt keinen Vorteil im Vergleich zu bekannten Therapien, das restliche Drittel nur für einen Teil der Patienten....