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Ärzte: Allgemeinmedizin im Studium stärken

Berlin (dpa) - Um den Mangel an Hausärzten zu beheben, muss nach Einschätzung von Experten die Allgemeinmedizin im Studium gestärkt werden. Gelinge es, die Fachrichtung Allgemeinmedizin fester und zentraler in Studium und Weiterbildung zu verankern, könnte das bisher eher zurückhaltende Interesse junger Mediziner an dieser so wichtigen Richtung geweckt werden, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) am Freitag in Berlin. Ihr Präsident, der Frankfurter Mediziner Ferdinand Gerlach, wies darauf hin, dass aktuell nur jeder zweite Hausarzt einen...

Ärztetag in Frankfurt: Fachchinesisch, Schweigepflicht, neue Gesetze

Frankfurt/Main (dpa) - Der Kampf gegen Fachchinesisch, die Debatte um die Schweigepflicht und diverse Gesetzesinitiativen beschäftigen in der kommenden Woche den Deutschen Ärztetag in Frankfurt. Das Parlament der Ärzteschaft tagt von Dienstag bis Freitag am Main. 17 Landesärztekammern entsenden dazu 250 Delegierte. Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Ulrich Montgomery, und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) eröffnen den Ärztetag am Dienstag in der Paulskirche, wie die Veranstalter am Freitag berichteten. Am Mittwoch geht es um globale Epidemien und die «kommunikative...

Allgemeinmediziner: Brauchen mehr Hausärzte und Reform des Studiums

Berlin (dpa) - Deutschland braucht nach den Worten des Frankfurter Allgemeinmediziners Ferdinand Gerlach dringend mehr Hausärzte. Um dies zu erreichen, müsse vor allem auch das Fach Allgemeinmedizin im Studium gestärkt werden, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) der Deutschen Presse-Agentur. «Wir stehen vor einer wirklich besorgniserregenden Entwicklung. Nur jeder zweite Hausarzt, der aus Altersgründen ausscheidet, findet derzeit einen Nachfolger.» Mehr und mehr Orte würden bei dieser Entwicklung künftig keinen Hausarzt haben. «Wir...

Kassen-Ärzte: Mehr angestellte Ärzte - weniger Zeit für Patienten

Berlin (dpa) - Die steigende Zahl angestellter Ärzte in der ambulanten Versorgung hat auch Auswirkungen auf die zur Verfügung stehende Zeit für die Behandlung der Patienten. Von 2006 bis 2015 habe der Anteil der angestellten Vertragsärzte von 2,8 Prozent auf 18 Prozent zugenommen, Tendenz weiter steigend, teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Mittwoch in Berlin mit. Da angestellte Vertragsärzte in der Regel weniger Stunden arbeiteten als selbstständige, werde sich die Zeit, die niedergelassene Ärzte für die Behandlung ihrer Patienten aufbringen, bis 2030 weiter verringern....

Medien: Pflegebeauftragter möchte mit Prämie Personal anlocken

Berlin (dpa) - Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, schlägt nach einem Medienbericht eine Prämienregelung vor, um Pflegepersonal zu gewinnen. Für Berufsrückkehrer solle ein Anreiz von 5000 Euro ausgelobt werden, für Ausbildungsabsolventen von 3000 Euro, berichten «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» (Donnerstag) unter Berufung auf das Konzept. Für Teilzeitkräfte könne die Prämie anteilig ausgezahlt werden. Gebunden werden solle sie an eine Verpflichtung zur Weiterbildung im Umfang von mindestens vier Tagen. Finanziert werden sollten die...

Hausärzte: Patientensteuerung muss bei Hausärzten liegen

Berlin (dpa) - Die Hausärzte in Deutschland sehen sich als erste Anlaufstelle zur Patientensteuerung. «Die hohe Anzahl unnötiger Arzt-Patienten-Kontakte oder die vielen überflüssigen Krankenhausaufenthalte, werden nur dann nachhaltig gelöst werden, wenn wir ein frei wählbares hausärztliches Primärarztsystem flächendeckend umsetzen», sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, der Deutschen Presse-Agentur. Er fügte hinzu: «Wir setzen das mit den Verträgen zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) bereits für vier Millionen Patienten um.» «Das Koordinieren von...

Führungspositionen auch im Gesundheitswesen Männerdomäne

Berlin (dpa) - Immer mehr junge Frauen studieren Medizin, aber Führungspositionen im Gesundheitswesen bleiben eine Männerdomäne. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Frauen sind demnach in leitenden Funktionen im Krankenhaus deutlich unterrepräsentiert. 2015 hätten dort 11 Prozent Ärztinnen und 89 Prozent Ärzte leitende Funktionen besetzt. Und etwas weniger als 20 Prozent der kaufmännischen Leitungen in deutschen Allgemeinkrankenhäusern sei weiblich. Bundesweit seien nur 10 Prozent der...

Berufsstart bei den Betriebskrankenkassen

Faa BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin Andrea Röder Stellvertretende Pressesprecherin TEL (030) 2700406-302 FAX (030) 2700406-222 Andrea.roeder@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 1. August 2016 BKK Dachverband: Berufsstart bei den Betriebskrankenkassen Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen: 306 junge Leute fangen mit der Ausbil- dung zum Sozialversicherungsfachangestellten – kurz „SoFa“ genannt – an. Drei Jahre lang dauert diese Berufsausbildung. Fachwissen, Beratung und der Leistungs- katalog für Versicherte stehen im Mittelpunkt. Schnell und...

Zahl des Monats August 2016

Neuer Ausbildungsjahrgang bei den Betriebskrankenkassen: 306 junge Leute beginnen ab August 2016 ihre Ausbildung zum / zur Sozialversicherungsfachangestellten. Davon wurden 275 für die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten, kurz „SoFa“ eingestellt. Um weiter zu differenzieren, sind darunter 158 Azubis mit Berufsschulpflicht und 117 müssen die Schulbank nicht mehr drücken, weil sie nach dem Schulrecht des jeweiligen Bundeslandes nicht berufsschulpflichtig sind. So müssen in Bayern z. B. Abiturienten nicht mehr in die Berufsschule gehen. 31 BKK Angestellte lassen sich zum „Sofa“...

Berufsstart bei den Betriebskrankenkassen

Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen: 306 junge Leute fangen mit der Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten – kurz „SoFa“ genannt – an. Drei Jahre lang dauert diese Berufsausbildung. Fachwissen, Beratung und der Leistungskatalog für Versicherte stehen im Mittelpunkt. Schnell und reibungslos müssen neue Rechtnormen umgesetzt werden. Daher werden vor allem krankenkassenspezifische Fachkenntnisse, aber auch kaufmännische und allgemeine Rechtskenntnisse vermittelt. „Nahezu alle Krankenkassen erleben bewegte Zeiten. Strukturelle Veränderungen und die damit verbundenen Anpassungen in...