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Experte sagt auch 2017 steigende Krankenkassenbeiträge voraus

Berlin (dpa) - Nach einem Anstieg der Krankenkassenbeiträge 2016 müssen gesetzlich Versicherte nach einer Expertenschätzung auch weiter mit Steigerungen rechnen. Im kommenden Jahr dürfte der Durchschnittsbeitrag laut offizieller Schätzung zunächst um 0,2 Prozentpunkte auf 15,7 Prozent steigen. Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem sagte der «Bild»-Zeitung, im Jahr danach sei eine weitere Steigerung um 0,3 Prozentpunkte realistisch. Grund sei die Kostenentwicklung. «Bei eigentlich allen großen Kostenblöcken gehen die Ausgaben deutlich nach oben», sagte Wasem. «Ich rechne 2017 mit Mehrausgaben...

Beitrag der Barmer GEK steigt auf 15,7 Prozent

Berlin (dpa) - Der Beitragssatz der Barmer GEK steigt im kommenden Jahr auf 15,7 Prozent. Das beschloss der Verwaltungsrat der zweitgrößten Krankenkasse nach Angaben eines Sprechers am Freitag in Berlin. Derzeit beträgt der Beitragssatz 15,5 Prozent. Die Erhöhung müssen alleine die Versicherten über den Zusatzbeitrag bezahlen. Er steigt von 0,9 auf 1,1 Prozent. Der Anstieg des Beitrags, der aufs Bruttoeinkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze fällig wird, schlägt zum Beispiel bei 2500 Euro Einkommen mit 5 Euro im Monat zu Buche. Nach einem Defizit von 397 Millionen Euro im vergangenen Jahr...

Reform des Morbi-RSA muss auf die politische Agenda

Die derzeitige Ausgestaltung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) führt zu eklatanten Wettbewerbsverzerrungen. Eine Reform des Morbi-RSA ist daher zwingend notwendig und muss in der Koalitionsverhandlung von CDU, CSU und SPD berücksichtigt werden. Sollten die Verhandler dies ignorieren, werden faire Wettbewerbsbedingungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht erreicht. Es kann nicht angehen, dass die Politik sehenden Auges toleriert, dass die AOKen seit Jahren erheblich mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds erhalten, als sie zur Versorgung ihrer...

SPD gegen Spahns Pläne zu regionalen Krankenkassen

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekommt für seine Pläne zu einer bundesweiten Öffnung regional begrenzter Krankenkassen zusehends Widerstand in der Koalition. «Wir werden das so nicht mitmachen», sagte SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach der Deutschen Presse-Agentur. «Das brächte eine Verschlechterung der Versorgung.» Es habe keinen Sinn, nur ein bundesweites Kassensystem zu haben. Gebraucht würden mehr regionaler Wettbewerb und regionale Versorgung. «Wer sich als Versicherter für eine bundesweite Kasse entscheiden will, kann das jetzt schon jederzeit...

Stellungnahme des BKK DV zum Referentenentwurf GKV-FQWG

BKK Dachverband e.V. Zimmerstraße 55 10117 Berlin TEL (030) 2700406-0 FAX (030) 2700406-111 politik@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 19. Februar 2014 zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwick- lung der Finanzstruktur und der Qualität in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts- Weiterentwicklungsgesetz – GKV-FQWG) Inhaltsverzeichnis I. Vorbemerkung (Seite 2) II. Detailkommentierung (Seite 5) III. Weiterer Änderungsbedarf (Seite 72) Seite 2...

FRANZ KNIEPS FÜR DPA VOM 08. Mai 2016 TITEL: Das Krankenkassensterben geht weiter - Aber wo ist die Grenze?

Das Krankenkassensterben geht weiter - Aber wo ist die Grenze? Von Ruppert Mayr, dpa Der Finanzausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen wird von einigen Kassenarten als ungerecht empfunden. Er führe zu Wettbewerbsverzerrungen, Verlust an Mitgliedern und schließlich zum Aus für etliche Kassen. Berlin (dpa) - Im Jahre 1970 gab es in Deutschland noch gut 1800 Krankenkassen. 20 Jahre später waren es immerhin noch rund 1150 Kassen. Weitere 10 Jahre später schmolz die Zahl auf 420 regelrecht zusammen. Zum 1. Januar 2016 waren es dann noch 118 Kassen. Die Konzentration auf ...

Heikle Rechnung - Vor Wahl dreht sich Beitragsspirale bei Krankenkassen

Sie dreht sich auf jeden Fall bald wieder - die Beitragsspirale bei den Krankenkassen. Wie stark, ist zum Wahljahr aber noch nicht ausgemacht. Sicher ist nur: Die Versicherten werden wieder zur Kasse gebeten. Berlin (dpa) - Neun Monate vor der Bundestagswahl dürften die gesetzlichen Krankenkassen ihren Mitgliedern eine für die schwarz-rote Koalition heikle Rechnung präsentieren. Ende des Jahres wird klar, was die einzelnen Versicherungen 2017 zusätzlich verlangen. Um bis zu 0,3 Prozentpunkte dürfte der Zusatzbeitrag im Wahljahr im Durchschnitt steigen, sagt der Kassen-Spitzenverband schon...

Künftige Verteilung des 200-Milliarden-Euro-Gesundheitsfonds: Versäumtes wird nachgeholt, nächste Schritte einleiten

Notwendige und in der Koalition bereits verabredete Korrekturen zu Morbi-RSA-Faktoren werden nun angegangen. Regelungen zu Auslandsversicherten und Krankengeld sind als Änderungsanträge im Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG). Die Betriebskrankenkasse begrüßen, dass diese Anträge nun Gegenstand der Anhörung am Montag, 26.09.2016, sind. Kurzfristig in dieser Legislatur umsetzbar, wenig Aufwand für Gesetzgeber „Noch in dieser Legislaturperiode kann mit wenigen, aber wirksamen Maßnahmen...

Mehrheit für Bürgerversicherung - Streit über starkes Kostenplus

Die Gesundheitskosten dürften weiter stark steigen - doch wer soll das bezahlen? Zwei Monate vor der Wahl streiten CDU und SPD über die Milliarden für die Krankenkassen. Die Kassen warnen vor Willkür. Berlin (dpa) - Die Mehrheit der Bundesbürger ist nach einer neuen Umfrage für die Einführung einer Bürgerversicherung. Zwei Monate vor der Bundestagswahl entzündete sich an der künftigen Finanzierung steigender Gesundheitskosten ein Streit zwischen CDU und SPD. Die gesetzlichen Krankenkassen mahnten die Politik, die aus ihrer Sicht teils willkürliche Finanzierung der Kassen zu...

Künftige Verteilung des 200-Milliarden-Euro-Gesundheitsfonds: Versäumtes wird nachgeholt, nächste Schritte einleiten

Faa BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin Christine Richter Pressesprecherin TEL (030) 2700406-301 FAX (030) 2700406-222 christine.richter@bkk-dachverband.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 22. September 2016 Künftige Verteilung des 200-Milliarden-Euro-Gesundheitsfonds: Versäumtes wird nachgeholt, nächste Schritte einleiten Notwendige und in der Koalition bereits verabredete Korrekturen zu Morbi- RSA-Faktoren werden nun angegangen. Regelungen zu Auslandsversicherten und Krankengeld sind als Änderungsanträge im Entwurf eines Gesetzes zur ...