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Kreise: Krankenkassenbeiträge könnten 2018 gesenkt werden

Berlin (dpa) - Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung könnten 2018 sinken. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zeichnete sich am Donnerstag ab, dass der zuständige Schätzerkreis im kommenden Jahr von einem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 1,0 Prozent ausgeht. 2017 waren dies noch 1,1 Prozent. Damit würde auch der durchschnittliche Gesamtbeitrag zur Krankenversicherung von derzeit 15,7 auf 15,6 Prozent vom Bruttoeinkommen reduziert. Dem Vernehmen nach hatten sich die Krankenkassen vergeblich gegen eine Senkung gesträubt. Bundesgesundheitsministerium und ...

Krankenversicherten drohen deutlich höhere Beiträge

Mehr Geld für Ärzte und Kliniken, zu wenig Steuermittel für Flüchtlinge und andere Hartz-IV-Bezieher: In der gesetzlichen Krankenversicherung dürfte bald kräftig an der Beitragsschraube gedreht werden. Berlin (dpa) - Auf gesetzlich Krankenversicherte kommen spürbar höhere Beiträge zu. Der Kassen-Spitzenverband sagte für 2017 einen Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags um bis zu 0,3 Prozentpunkte auf dann rund 1,4 Prozent vom Einkommen voraus. Bei 2000 Euro Monatsbruttoeinkommen wären es 6 Euro zusätzlich. «Wir haben die Realität, dass es auch in den nächsten Jahren steigende...

Krankenkassenbeitrag bleibt stabil

Es schien so normal wie Weihnachten und Neujahr - steigende Krankenkassenbeiträge. 2017 soll das anders sein. Kritiker vermuten dahinter ein wahltaktisches Manöver. Berlin (dpa) - Die gesetzlich Krankenversicherten bleiben im kommenden Jahr voraussichtlich von steigenden Beiträgen verschont. Das geht aus der Prognose des Schätzerkreises beim Bundesversicherungsamt hervor, die die Behörde am Donnerstag in Bonn veröffentlichte. Denn der Zusatzbeitrag, den die Arbeitnehmer allein zahlen müssen, kann laut Schätzung bei 1,1 Prozent bleiben. Er kommt zum allgemeinen Beitrag dazu. Dieser ist auf...

Gröhe: Krankenkassenbeitrag steigt im Schnitt auf 15,7 Prozent

Berlin (dpa) - Der durchschnittliche Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) steigt nach Schätzung der Bundesregierung 2016 um 0,2 Punkte auf 15,7 Prozent. Dieser Anstieg wird über den Zusatzbeitrag erbracht, den die Arbeitnehmer allein schultern müssen. Er liegt demnach künftig durchschnittlich bei 1,1 Prozent nach 0,9 Prozent im laufenden Jahr. Den allgemeinen Beitrag von 14,6 Prozent teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte. Nach dpa-Informationen folgte Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) damit einer Empfehlung der Experten des sogenannten Schätzerkreises...

Milliarden-Entlastung bei Krankenkassenbeiträgen kommt

Berlin (dpa) - Die rund 56 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen werden zum Jahreswechsel deutlich entlastet. Der Bundesrat ließ am Freitag ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz passieren, wonach die Arbeitgeber wieder die Hälfte des gesamten Beitrags zahlen müssen. Ab 1. Januar 2019 finanzieren sie auch die bisher von den Mitgliedern allein zu zahlenden Zusatzbeiträge zu gleichen Teilen mit. Arbeitnehmer und Rentner sparen dadurch 6,9 Milliarden Euro jährlich. Die traditionelle Parität bei den Beiträgen war vor 13 Jahren zulasten der Arbeitnehmer aufgeweicht ...

CSU hält an Entlastung der Arbeitgeber bei Gesundheitskosten fest

Berlin (dpa) - Die CSU widersetzt sich Forderungen von SPD und Teilen der CDU, die Beiträge für gesetzliche Krankenkassen wieder gleichmäßig auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufzuteilen. «Mit uns wird es hier keine Änderungen geben», kündigte die CSU-Landesgruppenvorsitzende im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, in der «Passauer Neuen Presse» (Montag) an. Zwei Drittel der allgemein zugänglichen gesetzlichen Krankenkassen haben zum Jahreswechsel ihren Beitrag angehoben. Erhöht wurden gemäß den gesetzlichen Regeln allein die Zusatzbeiträge, die die Kassen-Mitglieder alleine tragen. Der...

Wirtschaft sträubt sich gegen Mehrbelastung bei Krankenversicherung

Berlin (dpa) - Die Wirtschaft sträubt sich angesichts steigender Krankenkassenbeiträge für die Versicherten gegen eine Beteiligung an den Mehrkosten. «Wenn die Politik die paritätische Finanzierung wieder einführen und den Arbeitgeberbeitrag erhöhen will, müssten wir auch über die paritätische Finanzierung der Lohnfortzahlung reden», sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, der «Rheinischen Post» (Mittwoch). «Es wird immer außer Acht gelassen, dass die Arbeitgeber die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für die ersten sechs Wochen ganz...

SPD: Arbeitnehmer müssen höhere Beiträge allein schultern

Berlin (dpa) - Die SPD-Gesundheitspolitikerin Hilde Mattheis hat angesichts der erwarteten Beitragssteigerungen in der Krankenversicherung eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung gefordert. «Die Beitragssteigerungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung müssen allein von den Arbeitnehmern geschultert werden», kritisierte Mattheis am Mittwoch in Berlin. «Das ist schlichtweg ungerecht. Diese Steigerungen belasten die Beitragszahler über Gebühr. Daher müssen schnell die Lasten wieder fair zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern verteilt werden.» Man habe sich in der Koalition von Union...

Gesundheitsminister Gröhe bezweifelt Beitragsanstieg durch Reformen

Kiel (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat Vorwürfe der Krankenkassen zurückgewiesen, mit Strukturreformen höhere Kassenbeiträge zu verursachen. «Ich warne davor, jetzt Horrorszenarien zu malen», sagte Gröhe am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur am Rande des Medizinischen Fakultätentages in Kiel. Die Kassen hatten beklagt, dass die von der Regierung geplanten Reformen - etwa der Umbau der ambulanten Versorgung und die Krankenhausreform - nur über eine Erhöhung der Zusatzbeiträge finanziert werden könnten. «Wir haben die nachhaltige Finanzierbarkeit im Blick», sagte...

AOKs machen Front gegen Spahns Pläne zu regionalen Kassen

Berlin (dpa) - Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) machen Front gegen die von Gesundheitsminister Jens Spahn geplante bundesweite Öffnung bisher regional begrenzter Kassen. Wer den Wettbewerb für eine bessere Versorgung stärken wolle, müsse Kassen mehr Spielräume für regionale Lösungen mit Ärzten und Kliniken einräumen, sagte der Chef des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, am Mittwoch. Dem Minister falle aber nur ein, regionale Kassen «als maßgebliche Player platt zu machen». Damit greife er bewährte föderale Strukturen an und schwäche auch massiv die Gesundheitsversorgung in der Fläche. ...